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Fundusautofluoreszenz bei geographischer Atrophie (GA) im Rahmen der AMD
Schmitz-Valckenberg S., Jorzik J., Schütt F., Holz F. G., Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universitäts-Augenklinik (Heidelberg)
Hintergrund: Die geographische Atrophie (GA) kann als Spätmanifestation der AMD zu erheblichem Visusverlust führen. Zahlreiche Befunde weisen darauf hin, dass das retinale Pigmentepithel (RPE) bei der Pathogenese von zentraler Beudeutung ist. Mittels SLO hatten wir die Identifikation inzipienter Atrophie in Fundusautofluoreszenzaufnahmen in vivo gezeigt (IOVS 2001;42:1051-56). Weitere Querschnitts- und Longitudinalunter-suchungen gestatten nun weitergehende phänotypische Klassifikationen sowie die Idenitifikation prognostischer Faktoren. Methoden: Mittels konfokalem SLO (exc: 488 nm; em: oberhalb 500 nm; Heidelberg Retina Angiograph) wurde im Rahmen der FAM-(Fundus Autofluroescence in Age-related Macular Degeneration) Studiengruppe die Fundusautofluoreszenz (AF) bei 480 Augen mit GA untersucht. Netzhautareale mit abnormalem Fluoreszenzsignal, Größe von Atrophieflächen und longitudinale Veränderungen wurden erfasst. Durch Überblendungseffekte von Einzelaufnahmen über einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren werden Progression von Atrophie und abnormaler AF im junktionalen Bereich in Zeitraffer im Video veranschaulicht. Ergebnisse: Die phänotypische Klassifikation umfaßt u.a. fokale, diffuse, bandförmige und flächig erhöhte AF im Randbereich, wobei eine Vergrößerung oder die Entstehung neuer GA zumeist auf Areale mit vorher vermehrter AF begrenzt war. In Abhängigkeit vom AF-Typ zeigte sich eine GA-Progressionrate von 15% bis 424% pro Jahr. Schlussfolgerungen: Mittels digitaler AF-Aufnahmen in vivo ist eine phänotypische Differenzierung der GA im Rahmen der AMD möglich. Wir nehmen an, daß unterschiedliche AF-Muster auf molekularer und zellulärer Ebene ätiologisch unterschiedliche Erkrankungen reflektieren, die gegenwärtig unter dem vereinfachenden Sammelbegriff AMD subsumiert werden. Auch beim Monitoring gegenwärtiger und zukünftiger therapeutischer Ansätze kann sie einen wertvollen Beitrag leisten. Mit Unterstützung der DFG Ho 1926/2-1, DFG-Schwerpunkt-programm AMD (SPP 1088), Forschungsförderung Ba-Wü 500/2000
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