Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Diagnosestellung eines Ziliarkörpermelanoms im Spätstadium - eine Kasuistik

1Jurkutat S., 1Dawczynski J., 1Voigt U., 2Behrend W., 3Hyckel P.,
1Friedrich-Schiller-Universität Jena, Klinik für Augenheilkunde (Jena)
2Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (Jena)
3Friedrich-Schiller-Universität Jena, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Jena)

Hintergrund: Das Aderhaut-/Ziliarkörpermelanom ist der häufigste intraokulare maligne Tumor des Erwachsenenalters und potientiell lebensbedrohend. Besonders die Diagnose von Ziliarkörpermelanomen wird durch fehlende Frühsymptome erschwert.
Patient und Methoden: Ein 54-jähriger Patient stellte sich wegen seit drei Tagen bestehendem roten Auge mit Druckgefühl und Sehverschlechterung vor. Klinisch ergab sich das Bild einer Endophthalmitis. Sonographisch zeigte sich eine große solide Raumforderung vom Ziliarkörper ausgehend mit melanomtypischen A-Scan. Das Orbita-MRT ließ wegen zu geringer Ortsauflösung keine klare Aussage zur Sklerainfiltration zu. Mittels hochauflösender Bulbusspule zeigte sich eine Skleradurchbruch, welcher sich intraoperativ bestätigte.
Schlussfolgerungen: Das Ziliarkörpermelanom stellt klinisch eine diagnostische Herausforderung dar. Wegweisend sind sonographische Verfahren. Das MRT mit hochauflösender Oberflächenspule ist für die lokalen Ausbreitungsdiagnostik gut geeignet.

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