Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Die Trabekulotomie ab interno mit dem Excimer-Laser - Erste Anwendungsbeobachtungen

Foja C., Wiedemann P.,
Universität Leipzig, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Leipzig)

Einleitung: Das Spektrum der abflussorientierten Operationen der Glaukomchirurgie wird beständig erweitert. Dabei werden vor allem wirksame Alternativen zum Standard der fistulierenden Operationen mit Minimierung des Operationsrisikos gesucht. Die Excimer-Laser-Trabekuloplastik ab interno (ELT) soll zu einer laserchirurgisch hergestellten offenen Verbindung zwischen der Vorderkammer und dem Schlemm-Kanal führen.
Patienten: Wir operierten und beobachteten über 6 Monate in einem Pilotprojekt vier Augen von vier Patienten mit einem unzureichend medikamentös beherrschten primär chronischen Offenwinkelglaukom, fortgeschrittenem glaukomatösen Optikusschaden und Gesichtsfeldschäden nach Aulhorn Stadium 3 bis 5. Casus I: männlicher Patient, 39 Jahre, präoperative Tension 21 mm Hg; Casus II: männlicher Patient, 76 Jahre, präoperative Tension 23 mm Hg; Casus III: weiblicher Patient, 72 Jahre, präoperative Tension 35 mm Hg; Casus IV: männlicher Patient, 58 Jahre, präoperative Tension 24 mm Hg.
Ergebnisse: Casus I erreichte 1 Woche postoperativ eine Tension von 28 mm Hg, 6 Monate p.o. von 14 mm Hg, eine Okulodynamographie zeigte keine wesentliche Veränderung des Abflusswiderstandes zwischen dem präoperaiven und dem Befund nach einer Woche; Casus II zeigte 1 Woche p.o. eine Tension von 17 mm Hg und 6 Monate p.o. von 15 mm Hg; Casus III: Tensionssenkung nach einer Woche auf 23 mm Hg, nach 6 Monate auf 18 mm Hg; Casus IV: Tensionssenkung auf 15 mm Hg 1 Woche p.o. und Wiederanstieg auf 20 mm Hg nach 6 Monaten. Alle Patienten benötigten vor und nach der Behandlung zwei bis drei lokale Antiglaukomatosa.
Schlussfolgerungen: Die ELT kann nach Literaturangaben und ersten eigenen Beobachtungen mit kalkulierbarem Risiko bei einem intraokularen Eingriff zu einer deutlichen Drucksenkung mit Erreichen der Zieldrucknähe führen. Postoperativ sind auch vorübergehende Tensionserhöhungen durch die Verwendung von viskoelastischen Substanzen möglich. Weitere Untersuchungen an Patientenkollektiven sind zum sicheren Wirksamkeitsnachweis und seiner Dauer notwendig. Die Methode und klinische Kammerwinkelbefunde nach dem Eingriff werden dargestellt.

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