Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Nichtlineare Antwortkomponenten in der multifokalen Elektroretinographie mit einem LED-Stimulator

1Becker R., 2Kirchner-Pauli E., 1Gräf M., 1Kaufmann H.,
1Justus-Liebig-Universität Gießen, Zentrum für Augenheilkunde, Abt. Schielbehandlung und Neuroophthalmologie (Gießen)
2Justus-Liebig-Universität Gießen, Zentrum für Augenheilkunde (Gießen)

Hintergrund: Die multifokale Elektroretinographie (mfERG) mit einem LED-Stimulator kann unter Verwendung von m-Sequenzen oder mit einer kontinuierlichen Stimulierung ("zyklische Summation"), deren Vorteil in der kürzeren Untersuchungsdauer besteht, durchgeführt werden. Die linearen Antwortkomponenten (FOK, First Order Kernel, m-Sequenzen) zeigen bei Darbietung des Stimulus auf einem Monitor und einem LED-Stimulator keine wesentlichen Unterschiede (Becker et al., Ophthalmologe 98, suppl 1 (2001)). Ziel dieser Studie war der Vergleich des Second Order Kernel (SOK) als Teil der nichtlinearen Antwortkomponente im Reaktionssignal.
Methode: An 8 Augen von 5 gesunden Probanden (Alter 18-32 Jahre) wurde der SOK mit dem RETIscan® (Monitor) und einem LED-Stimulator (jeweils 61 hexagonale Stimulationsareale, kurze m-Sequenzen) abgeleitet. Die mittleren Antworten der sich ergebenden 5 Ringe wurden nach Amplitude (nV/deg2, Peak-Peak) und Gipfelzeit (ms) ausgewertet. Statistische Analyse (alpha=0,05): Wilcoxon-Test für verbundene Stichproben (Amplituden und Gipfelzeiten).
Ergebnisse: Die Amplituden nahmen mit zunehmender Exzentrizität ab, wobei sich tendenziell höhere Werte bei Stimulation mit dem Monitor zeigten; Mediane (nV/deg2 , Monitor/ LED-Stimulator): Ring 1: 125,5/ 83,3 (signifikant), Ring 2: 58/ 56,3, Ring 3: 52,5/ 35,4, Ring 4:32,5/ 26,7, Ring 5: 23,5/ 21,05. Bei den Gipfelzeiten (ms) fanden sich keine signifikanten Unterschiede: Ring 1: 34,2/ 36,7, Ring 2: 36,7/ 36,8, Ring 3: 35,3/ 35,3, Ring 4: 34,8/ 35,3. Ring 5: 34,8/ 35,3.
Schlussfolgerungen: Zwischen Stimulierung mit dem Monitor und dem LED-Stimulator fanden sich ähnlich wie beim FOK auch beim SOK keine wesentlichen Unterschiede der Amplituden (Ausnahme: zentraler Ring) und Gipfelzeiten. Die mit dem LED-Stimulator im Vergleich zum Monitor mögliche exaktere Helligkeitssteuerung hat somit zumindest unter Verwendung von m-Sequenzen keinen signifikanten Einfluss auf die nichtlinearen Antwortkomponenten.

Zurück/Back