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Reduzierter Keratozyten-Verlust nach Laser epithelialer Keratomileusis (LASEK) im Vergleich zur Photorefraktiven Keratektomie (PRK) bei Kaninchen
1Wissing S., 1Laube T., 2Theiss C., 1Brockmann C., 3Steuhl K. P., 1Meller D., 1Universität-Gesamthochschule Essen, Zentrum für Augenheilkunde (Essen) 2Ruhr-Universität Bochum, Abteilung für Zytologie (Bochum) 3Universität-Gesamthochschule Essen, Zentrum für Augenheilkunde, Abt. für Erkrankungen des vorderen Augenabschnitts (Essen)
Hintergrund: Vergleich des kornealen Wundheilungsverlaufs mit besonderer Berücksichtigung des Keratozyten-Verlustes im kornealen Stroma nach LASEK und konventioneller PRK bei Kaninchen. Methoden: LASEK und PRK wurden an Kaninchen in Gruppen von n=2-5 durchgeführt und der Keratozyten-Verlust nach 1, 3, 10 und 20 Tagen untersucht. In allen Augen wurde das korneale Epithel mit 30% Ethanol für 3.5 Min gelöst. Eine Excimer Photoablation wurde unilateral mit einer Ablationszone von 6.0mm und 80 µm Tiefe, equivalent -6.0dpt, mit einem SUMMIT APEX PLUS Laser im PRK Modus durchgeführt. Der Keratozyten-Verlust wurde mit einem TUNEL Assay ermittelt. Ergebnisse: Einen Tag nach der LASEK Behandlung zeigten die Augen geringfügige epitheliale Defekte, während PRK behandelte Augen eine deutliche Wunde entwickelten. Im allgemeinen verlief der korneale Wundheilungsprozess in LASEK schneller als in PRK. Einen Tag nach PRK traten zahlreiche TUNEL positive Keratozyten überwiegend im anterioren kornealen Stroma auf, ihre Anzahl nahm jedoch nach 3 Tagen deutlich ab. LASEK behandelte Augen wiesen signifikant weniger TUNEL positive Keratozyten zu diesen Zeitpunkten auf und zeigten eine verzögerte vorübergehende Zunahme von TUNEL positiven Zellen 3 Tage nach Photoablation. Nach 10 Tagen nahm die Zahl der TUNEL positiven Keratozyten in beiden operativen Gruppen ab, blieb jedoch bei PRK signifikant höher als bei LASEK. Nach 20 Tagen blieb die Zahl der TUNEL positiven Zellen in beiden Gruppen im Mittel unter derjenigen des ersten Tages, mit identischen Zahlen in LASEK und PRK. Schlussfolgerungen: LASEK verursacht einen signifikant geringeren Keratozyten-Verlust als PRK und unterstützt die Wundheilung in der akuten Phase nach der Laser Photoablation. LASEK bietet, im Gegensatz zur PRK, eine Myopie-Behandlung mit geringerem Komplikationsrisiko.
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