Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Über Beziehungen der Ungarischen Ophthalmologischen Gesellschaft zur Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Süveges I.,
Medical University Semmelweis, 1st Department of Ophthalmology (Budapest)

Die Beziehungen zwischen der Ungarischen und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft blicken auf eine lange Geschichte zurück. In dieser Beziehung kann man drei Preioden unterscheiden. Die erste Periode dauerte bis zum Zweiten Weltkrieg und wurde durch den Namen von Professor Adolf Szily geprägt. Er war der erste Lehrstuhlinhaber an der Augenklinik der Universität Münster. Die zweite Periode dauerte bis zum Ende der achtziger Jahre. Während dieser Zeit wurden sehr gute persönliche Kontakte errichtet. Die Professoren Kettesy und Alberth unterhielten freundschaftliche Beziehungen zu Professor Hollwich un Professor Hallermann. Professor Kettesy war auch Ehrenmitglied der Deutschen Akademia der Naturforscher Leopoldina. Professor Alberth erhielt den Graefe Preis. Ebenfalls in diesem Zeitraum wurden die Professoren Neubauer und Heimann zu Ehrenmitgliedern der ungarischen Ophtalmologischen Gesellschaft gewählt. Beide Professoren waren grosse Lehrer auch den ungarischen Ophthalmologen . Die dritte Periode hat Anfang der neunziger Jahre begonnen. Es haben sich lebhafte Beziehungen unter verschiedenen Kliniken etabliert. Viele junge Kollegen erhalten Stipendien von der DOG bzw. mehrere deutsche Kollegen werden jährlich als Gastprofessoren oder zum Kongress nach Ungarn eingeladen. Auch zwischen Universitätskliniken finden viele gemeinsame Projekte statt. Ein Motor unserer Beziehungen in jüngster Zeit ist Dr. Grewe, der den ersten Ungarisch-Deutschen Kongress organisierte.

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