Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Einfluss von Pupillengröße und optischer Zone auf Aberrationen höherer Ordnung nach wellenfrontgeführter LASIK

1Bühren J., 2Kühne C., 2Kohnen T.,
1Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Klinik für Augenheilkunde, Arbeitsgruppe für Refraktive Chirurgie (Frankfurt/Main)
2Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Klinik für Augenheilkunde (Frankfurt/Main)

Hintergrund: Das Mißverhältnis von größtem skotopischen Pupillendurchmesser und optischer Zone (pupil excess, PE) wird als eine wichtige Ursache für postoperative Blendempfindlichkeit und verminderte Kontrastsensitivität angesehen. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, modellhaft den Einfluß des PE auf Aberrationen höherer Ordnung (>2. Ordnung) nach wellenfrontgeführter LASIK darzustellen.
Methoden: 26 Augen von 14 Patienten wurden präoperativ und 12 Monate nach wellenfrontgeführter LASIK (Zyoptix, Bausch & Lomb) untersucht. Das mittlere präoperative sphärische Äquivalent betrug -5,88±1,98 dpt (-3,25 - -9,0 dpt); die mittlere optische Zone 6,82±0,66 mm (5,7-8,0 mm). Die Wellenfrontmessungen wurden mit einem HARTMANN-SHACK-Sensor (Zywave, Bausch & Lomb) in Mydriasis durchgeführt. Für Pupillendurchmesser von 3, 4, 5, 6 und 7 mm sowie für den jeweiligen Maximalwert (7,8±0,83 mm) wurde der RMS-Wellenfrontfehler (root mean square) für alle Aberrationen der 3. bis 5. Ordnung berechnet. Für jede Messung wurde ein PE-Wert aus dem Verhältnis von simulierter Pupillenweite und optischer Zone gebildet und für 5 Gruppen (PE 0,60; 0,61-0,80; 0,81-1,0; 1,10-1,2 und >1,2) der durchschnittliche RMS-Wert errechnet.
Ergebnisse: Im Mittel stiegen die höheren Aberrationen um den Faktor 1,45 an. Für die gesamten Aberrationen der 3.-5. Ordnung ergaben sich postoperativ folgende RMS-Werte: PE 0,60=0,22±0,09µm; PE 0,61-0,80=0,4±0,19µm; PE 0,81-1,0=0,88±0,34µm; PE 1,10-1,2=1,85±0,55µm und für PE>1,2=3,17±0,73µm. Für Z 12 (sphärische Aberration) ergaben sich folgende RMS-Werte: PE 0,60=0,05±0,03µm; PE 0,61-0,80=0,25±0,16µm; PE 0,81-1,0=0,71±0,33µm; PE 1,10-1,2=1,51±0,64µm und für PE>1,2=2,94±1,3µm.
Schlussfolgerungen: Die optische Zone sollte auch bei aberroskopiegesteuerter LASIK so groß wie möglich gewählt werden, um postoperativ höhere Aberrationen zu minimieren.

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