Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Zur topographischen Verteilung von multifokal evozierten Potentialen im 30-Grad-Gesichtsfeld

1Gockeln R., 1Riegert S., 1Tutschke I., 2Winter R.,
1Medizinische Hochschule Hannover, Augenheilkunde, Elektrophysiologisches Labor (Hannover)
2Medizinische Hochschule Hannover, Augenheilkunde (Hannover)

Hintergrund: Durch die visuelle Stimulation von verschiedenen Bereichen des Gesichtsfeldes ist eine objektive Auswertung von lokalen Gesichtsfelddefekten möglich. Ziel dieser Studie war es, den Einfluß des kortikalen Ableitungsortes auf die einzelnen Komponenten (Form, Größe, Latenz) der mf-VEP-Antwort zu untersuchen.
Methoden: Die Aufzeichnung von visuell evozierten Potentialen im 30°-Gesichtsfeld erfolgte bei 30 normosensorischen Probanden bipolar (occipito-occipital) mittels multifokal pseudorandomnisierter alternierender Muster-Stimulation (Roland Consults, Retiscan). Als Stimulus dienten hierfür 61 einzelne Schachbrettmuster mit jeweils 16 Kästchen, 8 weiße (> 130 cd/m2 ) und 8 schwarze (<2 cd/m2 ). Die Position der Elektroden erfolgte bipolar (occipito-occipital) entlang einer sagitalen (4 Elektroden) und transversalen Achse (4 Elektroden), deren Mittelpunkt das Inion bildete. Jede der acht Elektroden konnte als positive oder negative Elektrode genutzt werden. Die Aufzeichnung der mf-VEP`s erfolgte für jedes Auge getrennt.
Ergebnisse: Im mf-VEP ließen sich signifikante Messunterschiede (p>0,001) der zu beurteilenden Komponenten nachweisen, die aus den unterschiedlichen occipitalen Ableitungsorten resultieren. Die ausgewogensten Antworten im mf-VEP wurden bei der Ableitungsposition -2 cm (negativ) und +2cm (+4 cm) (positiv), ausgehend vom Inion, in der sagitalen Achse nachgewiesen. Neben dem Ableitungsort hatte auch der Stimulationsort im Gesichtsfeld einen Einfluß auf die einzelnen mf-VEP-Komponenten.
Schlussfolgerungen: Bei der Beurteilung von lokalen Gesichtsfelddefekten im mf-VEP muß neben des Stimulationsortes auch der kortikale Ableitungsort bedacht werden. Daneben sollten die Gesichtsfeldhälften, geteilt durch eine horizontale und vertikale Mittellinie, getrennt voneinander beurteilt werden.

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