Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Qualitätskontrolle des Informationsflusses bei der Korneaspende

1Fahrenbach P., 1Wilhelm F., 2Langer C., 1Duncker G. I. W., 3Bredehorn T.,
1Martin-Luther-Universität, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Halle/Saale)
2DSO-Gesellschaft für Gewebetransplantation, Gemeinnützige Körperschaft (Halle/Saale)
3Martin-Luther-Universität, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Arbeitsbereich für experimentelle Elektroophthalmologie (Halle/Saale)

Hintergrund: Innerhalb des Korneaspendenverfahrens können falsche oder fehlende Angaben für die Verminderung der Transplantatsicherheit verantwortlich sein, und somit die Gefahr der Übertragung von Krankheit vergrößern.
Methode: In einer retrospektiven Betrachtung von 100 Korneaspendern in dem Zeitraum von Januar 1998 bis Dezember 1999 wurden die persönlichen Daten, Todesursachen, weitere wesentliche Erkrankungen und eventuelle Kontraindikationen die der Korneaspende entgegenstehen würden sowohl in den Krankenakten des Klinikums als auch in den Spenderbögen der Corneabank überprüft. Ein nachfolgender Vergleich sollte Aufschluss über die vorhandenen Übermittlungsfehler geben.
Ergebnisse: Zwölf Krankenberichte standen nicht zur Verfügung. In 67 Fällen waren die Angaben vollständig übermittelt. Bei 12 Fällen fand sich eine unterschiedliche Rangfolge in den Todesursachen und Erkrankungen. In den verbleibenden 5 Krankenakten konnte eine Zuordnung nicht vorgenommen werden, da die Angaben jeweils zu undifferenziert waren. Es wurden keine Transplantate mit Kontraindikationen verwendet.
Schlussfolgerungen: Bei dieser Qualitätskontrolle zeigt sich, dass hier ein Übermittlungsfehler durch fehlende oder falsche Angaben von 5,7% auftritt. Obwohl es sich hierbei um einen relativ geringen Fehler handelt, muss der Informationsfluss im Rahmen der Korneaspende weiter verbessert werden. Es ist im Allgemeinen eine Qualitätssicherung im Hornhaut-Banking zu fordern um die Transplantatsicherheit zu erhöhen.

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