Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Einfluss der Bildschirmleuchtdichte bei der Ableitung des multifokalen Elektroretinogramm

1Schimitzek T., 2Bach M.,
1Albert-Ludwigs-Universität, Augenklinik (Freiburg)
2Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Augenklinik, Elektrophysiologisches Labor (Freiburg)

Hintergrund: Das multifokale Elektroretinogramms (mfERG) ist eine der jüngsten Entwicklungen in der elektrophysiologischen Diagnostik. Die vorliegende Studie soll den Einfluss der Bildschirmleuchtdichte auf die abgeleiteten Potentiale untersuchen.
Methode: Wir untersuchten 5 männliche und 5 weibliche Probanden im Alter von 22 bis 52 Jahre (Median 28) in Mydriasis mit dem mfERG (61 Hexagone). Pro Untersuchung wurde die Leuchtdichte der hellen Felder des Bildschirmes auf 150, 300 und 500 cd/m2 eingestellt. Wir analysierten die mit DTL-Elektroden abgeleiteten Potentiale mit dem Verisä Science 4.4 Programm. Es wurden 5 ringförmig um das Gesichtsfeldzentrum angeordnete Gruppen miteinander verglichen.
Ergebnisse: Der Einfluss der Leuchtdichte war im Zentrum am ausgeprägtesten. Die Latenz von N1 nahm mit sinkender Leuchtdichte von 15,8 ms auf 17,5 ms zu. In allen peripheren Ringen war die Latenz unverändert. Die Amplitude war bei 500 cd/m2 im Zentrum am größten (-55,3 nV/Grad2) und erreichte bei geringerer Leuchtdichte nur 84,1 und 86,6% dieses Wertes. In allen peripheren Ringen sank die Amplitude mit abfallender Leuchtdichte im Mittel über 91,0 auf 81,5%. Die Latenz von P1 blieb bei allen Leuchtdichte Einstellungen konstant (30 ms). Die Amplitude nahm mit sinkender Helligkeit im Zentrum kaum (102,1 und 93,8%), in der Peripherie jedoch deutlich (86,4 und 75,1%) ab.
Schlussfolgerungen: Der Einfluss der Bildschirmleuchtdichte auf die mfERG-Antwort war im untersuchten Bereich gering. N1 reagierte im Zentrum am stärksten auf eine Änderung der Leuchtdichte. Die Latenz von P1 blieb unbeeinflusst, die Amplitude nahm generell mit sinkender Stimulus-Helligkeit ab. Unsere Ergebnisse unterstützen die Empfehlung der ISCEV, das mfERG bei einer Leuchtdichte von 100-200 cd/m2 durchzuführen.

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