
Aktuelle Tagungsinformationen
News and Updates
Anmeldung zur Tagung
Registration
Hotelbuchung
Hotel Registration
Grußwort
Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
Societies involved
Eröffnung des Kongresses
Opening Ceremony
Preise
Awards
Wissenschaftliches Programm
Scientific program
Posterpräsentationen
Poster Presentation
Kurse
Courses
Begleitende Veranstaltungen
Collateral Events
Rahmenprogramm
Social program
Jubiläumsparty
Jubilee Party
DOG Information
DOG Information
Allgemeine Informationen
General Information
Autorenindex
Index of Authors
Ausstellerliste
Exhibitors
Sponsoren
Sponsors
Teilnahmegebühren
Registration fees
Impressum
DOG Homepage
|
Konzentrationen und Proportionen von Lactat und Glukose in der Vorderkammer des Auges und im Blut
Schrader W., Stehberger B., Meuer P., Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Universitäts-Augenklinik (Würzburg)
Hintergrund: Nachdem eine Korrelation der Glukosespiegel im Kammerwasser und im Blut nachgewiesen werden konnte [3], erscheint es machbar zu sein, Blutglukosespiegel beim Diabetiker zu überwachen, indem man die Kammerwasserglukosespiegel mittels Nah-Infrarot-Spektroskopie bestimmt [1]. Für diese nichtinvasive Methode ist aber die Kenntnis der Kammerwasser-Plasma-Relationen (R=aq/pl) von anderen Stoffen nötig, die die nichtinvasive Bestimmung der Glukose im Kammerwasser beeinflussen könnten (d.h. die Kenntnis möglicher Querempfindlichkeiten [2]). Patienten und Methode: Bei 9 nüchternen Diabetikern und 36 Nicht-Diabetikern wurde anläßlich einer geplanten Kataraktoperation (CS) oder einer Pars plana-Viterktomie (PPV) aus dem Plasma und dem Kammerwasser die Lactat- und die Glukose-Konzentration mittels Standardverfahren bestimmt. Ausgeschlossen waren Patienten mit gestörter Blut-Kammerwasserschranke (entzündliche Augenerkrankungen, kürzlicher intraokularer Eingriff). Die Blutproben wurden wenige Minuten vor, 0.1 ml Kammerwasser wurde zu Beginn des intraokularen Eingriffs gewonnen. Ergebnisse: Für alle 45 Proben gemittelt betrug die Lactat-Konzentration 4.92±1.44 mmol/l im Kammerwasser (Aq) und 1.12±0.37 mmol/l im Blut (Pl). Das Verhältnis Kammerwasser- / Blutkonzentration (R=aq/pl[lac]) betrug 4.59. Für Glukose betrug die Konzentration im Aq 3.02±1.30 mmol/und 5.97±1.60 mmol/l im Pl, R=aq/pl[glc] war 0.51. R=aq/pl unterschied sich nicht signifikant zwischen Diabetikern und Nicht-Diabetikern sowohl für Lactat als auch für Glukose. Das Verhältnis von Lactat zu Glukose betrug 1.78±0.73 mit einer grossen Schwankungsbreite (0.67 - 3.13), aber keinem Unterschied zwischen Diabetikern und Nicht-Diabetikern. Schlussfolgerungen: Zum ersten Mal erfolgten beim Menschen simultane Bestimmungen von Glukose und Lactat. Die Spiegel schwanken sehr zwischen den Individuen und sind nicht eng mit den Kammerwasser-Glukosespiegeln korreliert. Es sind Bestimmungen mit künstlichem Kammerwasser nötig, um den möglichen Einfluss dieser Schwankungen auf die nicht-invasive Glukosebestimmung (Querempfindlichkeit) zu untersuchen. Lit: 1. Backhaus J, Böcker D, Schrader B, Schrader W, Menzebach HU , Schmidt E (1996) US Patent 5 535 743. 2. Schrader WF (1998) Invest. Ophthalmol. Vis. Sci. 39: S926. 3. Schrader WF, Grajewski RS , Meuer P (2000) Invest. Ophthalmol. Vis. Sci. 41: S77 Support: DFG Grant Schr 598/2-1
Zurück/Back
|