Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Wellenfront-Analyse als Untersuchungstechnik bei Reihenuntersuchungen nach amblyopieauslösenden Ametropien

1Schimitzek T., 2Schworm H. D.,
1Albert-Ludwigs-Universität, Augenklinik (Freiburg)
2Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Bereich Orthoptik und Pleoptik (Hamburg)

Hintergrund: Seit vielen Jahren wird versucht, eine einfache, effektive und kostengünstige Methode zur Reihenuntersuchung nach amblyopieauslösenden Ametropien zu finden. Die Wellenfront-Analyse ist ein neues Refraktionsverfahren, das sich aus der Entfernung durchführen lässt. Daher könnte diese Technik ein wertvolles Hilfsmittel bei der Untersuchung von Kleinkindern sein. Ziel der vorliegenden Studie ist die Bestimmung der Effektivität eines kommerziell erhältlichen Wellenfront-Autorefraktometers (SureSightTM, Software Version 2.0) bei der Erkennung von amblyopieauslösenden Ametropien in Patienten mit und ohne Zykloplegie.
Methode: 195 Augen (-8,13 dpt bis +5,75 dpt sphärisches Äquivalent) von 108 Patienten (1 - 81 Jahre) wurden unter Zykloplegie mit dem Wellenfront Autorefraktometer untersucht. Vor dieser Untersuchung wurden 100 Augen (-7,75 dpt bis +5,75 dpt) von 53 dieser Patienten (2 - 76 Jahre) ohne Zykloplegie refraktioniert. Die Ergebnisse des Wellenfront Autorefraktometers wurden mit denen Ergebnissen einer Skiaskopie unter Zykloplegie verglichen.
Ergebnisse: Ohne Zykloplegie lag die Sensitivität in der Erkennung von amblyopieauslösenden Ametropien wie Anisometropie, Astigmatismus, Myopie oder Hyperopie bei 94%, die Spezifität bei 63%. Mit Zykloplegie sank die Sensitivität auf 87% und die Spezifität stieg auf 80%.
Schlussfolgerungen: Die Wellenfront-Refraktionsbestimmung ist eine neue Methode, geeignet zur Reihenuntersuchung von Kindern. Im momentanen Entwicklungszustand ist die Effektivität bei der Entdeckung von amblyopieauslösenden Ametropien vergleichbar mit anderen Screening-Techniken und Geräten die aus Distanz arbeiten.

Zurück/Back