Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Elliptische LASEK Instrumente zur Verbesserung der astigmatischen Korrektur nach LASEK

Winkler von Mohrenfels C., Gabler B., Lohmann C.,
Universität Regensburg, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Regensburg)

Hintergrund: Kommerziell erhältliche LASEK-Instrumente sind rund (8 bis 9 mm Durchmesser). Da einige Lasersysteme eine elliptische Ablation durchführen, die in einer Ebene bis nahezu an den Limbus reicht, wird das Stroma in dieser astigmatischen Achse nicht abladiert. Auch unsere Ergebnisse mit diesen runden Instrumenten waren nicht sehr gut. Daher haben wir zusammen mit der Firma Geuder elliptische LASEK Instrumente entwickelt und präsentieren hier die ersten Ergebnisse.
Methode: Das neue Set besteht aus einen elliptische Mikrotrepan (11x8mm) mit einer 70 µm Schneide und einen elliptischen Alkohol Konus (11,5x8,5 mm). Wir führten mit diesen Geräten bisher bei 60 Augen mit einem Astigmatismus >1 D eine astigmatische LASEK durch. Wir verwendetetn 20% Ethanol für 20 Sekunden und ein Keracor 217 Excimer Laser (Chiron Technolas, USA). Das maximum follow-up ist bisher 12 Monate. Die astigmatischen Ergebnisse wurden mit der Vector Analyse nach Alpins berechnet (Alpins 1983).
Ergebnisse: Der präoperative Astigmatismus lag zwischen -1,0 und -3,5 D (MW -1,69D SD 0,75D). Der elliptische Flap konnte bei allen Augen ohne Probleme präpariert werden. Die postoperative sphärische Refraktion lag zwischen +0,75 und -0,75 D (MW -0,04, ±0,27 D) und der Astigmatismus lag zwischen 0 und -0,75 D (MW -0,27, SD 0,23). Der mean index of success war 0,18 ( SD 0,15), was ein sehr gutes postoperatives Ergebnis bedeutet.
Schlussfolgerungen: Die astigmatiche LASEK mit elliptischen Instrumenten ist, eine sichere und effektive Methode zur Korrektur eines Astigmatismus. Die sphärische Korrektur wird dadurch nicht beeinflusst. Unsere Ergebnisse mit der astigmatischen LASEK sind besser als die LASEK mit runden Instrumenten.

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