Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Postoperative Ergebnisse der tiefen Sklerektomie unter Berücksichtigung des Ultraschallbefundes

Zeutzius P., Hille K., Ruprecht K. W.,
Universitätskliniken des Saarlandes, Augenklinik und Poliklinik (Homburg/Saar)

Hintergrund: Ziel dieser retrospektiven Studie ist die Evaluation der Erfolgsraten der tiefen Sklerektomie, die als moderne Alternative zu den klassischen penetrierenden glaukomchirurgischen Verfahren gesehen wird.
Methode: Insgesamt 32 Augen von 26 Patienten (mittleres Alter 70,9 Jahre) mit verschiedenen Offenwinkelglaukomformen konnten in die Studie einbezogen bzw. nachuntersucht werden. 18 tiefe Sklerektomien sowie 14 kombinierte Operationen mit Phakoemulsifikation und Linsenimplantation wurden durchgeführt. 26 gelförmige Hyaluronsäure -Implantate wurden implantiert. Bei 29 Augen wurde Mitomycin verwendet. 13-mal kam postoperativ 5-Fluorouracil zum Einsatz. Neben dem funktionellen und morphologischen Befund prä- bzw. perioperativ sowie zum Nachuntersuchungszeitpunkt wurde bei letzterem der sonografische Befund des Vorderabschnitts mit einem hochauflösenden Ultraschallgerät erfasst. Die mittlere Nachbeobachtungszeit lag bei 27,6 Wochen.
Ergebnisse: Der präoperative IOD konnte von 21,96±7,71 mm Hg auf 14,9±3,15 mm Hg zum Nachuntersuchungszeitpunkt gesenkt werden (p<0,05). 20 (62,5%) Augen konnten als absoluter Erfolg (IOD ohne zusätzliche Glaukommedikamente <21 mm Hg), 9 (28,1%) Augen als relativer Erfolg (IOD mit zusätzl. Med. <21 mm Hg) gewertet werden. 3 (9,3%) Augen waren nicht bzw. nicht ohne Umschwenken auf ein penetrierendes Verfahren reguliert. Der präoperative Medikamentenbedarf reduzierte sich von 2,24±0,95 Wirkstoffen auf 0,41±0,68. Sonografisch konnte bei den 29 druckregulierten Augen eine intrasklerale Kaverne nachgewiesen werden. Die 3 Therapieversager zeigten 1-mal eine Kaverne und 2-mal nicht.
Schlussfolgerungen: Die Erfolgsrate bzgl. Druckregulation favorisiert die Methode als Alternative. Zum Nachweis einer intraskleralen Kaverne, deren Persistenz ein begünstigender Faktor neben anderen für eine erfolgreiche IOD-Regulation zu sein scheint, leistet die Sonografie ihren Beitrag.

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