Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Vergleich der Ergebnisse der zirkulären und linearen Anordnung mit dem Farbpigmentprobentest Roth 28-hue (E) desaturiert

1Erb C., 2Mocz-Richter A., 2Adler M., 2Bayer A., 2Zrenner E.,
1Medizinische Hochschule Hannover, Augenklinik (Hannover)
2Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitäts-Augenklinik, Abt. II, Pathophysiologie des Sehens u. Neuroophthalmologie (Tübingen)

Hintergrund: Ziel der Studie war es, den Einfluß der Anordnungsform (linear, zirkulär) des Farbpigmentprobentests Roth 28-hue (E) desaturiert auf die quantitativen und qualitativen Ergebnisse zu untersuchen.
Methoden: In einem Change-over-Design wurden 2 Gruppen verglichen: Gruppe 1 (n=19 gesunde Probanden; m:w=6:13; mittleres Alter 32±11 Jahre) begann die Farbsinnprüfung mit der zirkulären Anordnung, gefolgt von der linearen Form, während Gruppe 2 (n=19 gesunde Probanden; m:w=6:13; mittleres Alter=29±10 Jahre) in umgekehrter Reihenfolge untersucht wurde. Die Farbsinnprüfung erfolgte monokular mit dem Farbpigmentprobentest Roth 28-hue (E) desaturiert unter standardisierten Bedingungen: Der Hintergrund war ein schwarzer Karton, die Beleuchtung bestand aus Fluoreszenzlampen mit einer ausgewogenen Spektralverteilung und einem Farbwiedergabeindex von 93 (Osram L36W/LDL Daylight).
Ergebnisse: Zwischen der zirkulären und linearen Anordnungsform konnten keine statistisch signifikanten Ergebnisse in den Fehlersummen und der Farbachse gefunden werden. Jedoch empfanden 81% jeder Gruppe die zirkuläre Anordnung als subjektiv angenehmer.
Schlussfolgerungen: Die Bevorzugung der zirkulären Anordnung der Farbpigmentproben ist vielleicht ein Hinweis auf die unbewußte Vorstellung einer Kreisnatur der Farben. Vor allem in Patienten mit erworbenen Farbsinnstörungen mit häufigen Kontrollen wie auch bei Kindern sollte die zirkuläre Anordnung bevorzugt werden.

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