Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Einfluss von topischem Tropicamid, Phenylephrin und Zyklopentolat auf aberrometrische Messungen und Pupillengröße

1Jäger M., 2Knorz M. C., 1Sauder G.,
1Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Fakultät für klinische Medizin Mannheim, Augenklinik (Mannheim)
2Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, FreeVis LASIK Zentrum (Mannheim)

Hintergrund: Das Ziel der Studie war, den Einfluss verschiedener topischer Mydriatika auf Aberrometer-Messungen und Pupillengröße zu bestimmen, um das geeignete Mydriatikum zur Messung vor Aberrometer-gesteuerter-LASIK herauszufinden.
Methode: Prospektiv erhielten 9 Augen von 7 klinisch emmetropen gesunden Probanden (zwischen 19 und 34 Jahren) mit einer Woche Abstand je einen Tropfen Tropicamid 1% AT (Mydriatikum Stulln®), Phenylephrin 5% AT (Neosynephrin-POS®) und Cyclopentolat 1% AT(Zyklolat EDO®). Für 30 Minuten wurden jede Minute, danach 10-minütlich Messungen mit dem Zyoptics Aberrometer (Bausch & Lomb) durchgeführt. Nach 30 Minuten wurde jeder Proband refraktioniert. Die sphärischen Äquivalente wurden mit der subjektiven und objektiven Refraktion (Autorefraktometer, Fa. Nidek) und Aberrometermessungen ohne Medikation verglichen.
Ergebnisse: In Miosis betrug der refraktive Fehler subjektiv 0,61 ± 0,26dpt und objektiv 0,35 ± 0,3dpt. Die Aberrometermessungen ohne vorherige Medikation waren 0,66 ± 0,25dpt. Die aberrometrischen Messungen lagen nach Phenylephrin zwischen 0,74 bis 0,81dpt, nach Tropicamid zwischen 1,09 bis 1,16dpt und nach Cyclopentolat zwischen 1,17 und 1,26dpt. Ähnliche maximale Pupillengrößen (durchschnittlich 7,33 bis 7,41mm) wurden nach 40 Minuten in der Tropicamid- und Cyclopentolat-Gruppe und nach 60 Minuten in der Phenylephrin-Gruppe erreicht.
Schlussfolgerungen: Alle drei Medikamente führen zu einer Hyperopisierung, die in der Phenylephrin-Gruppe am geringsten ausfällt. Nach Phenylephrin werden jedoch erst verzögert maximale Pupillengrößen erreicht.

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