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Wiederholte Laser epitheliale Keratomileusis (LASEK) zur Nachbehandlung von residualer Myopie nach LASEK: Erste Ergebnisse bei 10 Augen
1Gabler B., 1Winkler von Mohrenfels C., 2Gora F., 1Hermann W., 1Lohmann C., 1Universität Regensburg, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Regensburg) 2Klinikum der Universität Regensburg, Augenklinik (Regensburg)
Hintergrund: Die Laser epitheliale Keratomileusis (LASEK) ist ein neuartiges refraktiv-chirurgisches Verfahren, mit dem niedrige bis mittelhohe Myopien behandelt werden können. Die vorliegende Studie soll die technische Durchführbarkeit, Sicherheit und Wirksamkeit einer wiederholten LASEK zur Behandlung residualer Myopien nach vorausgegangener LASEK untersuchen. Methode: Bei 10 Augen mit einer ursprünglichen LASEK-Korrektur von ‑2,5 bis -8,0 D sphärisches Äquivalent (Mittel: -5,9 D) wurde nach Stabilisierung der Refraktion eine re-LASEK von -1,0 bis -1,75 D (Mittel: ‑1,4 D) mit dem Keracor 117 Excimerlaser (Chiron Technolas, USA) durchgeführt (entspricht einer Nachbehandlungsrate von 4%). Die Expositionszeit des Alkohols auf das Epithel betrug 30 sec. Das Follow-up liegt zwischen 3 und 6 Monaten nach re-LASEK. Ergebnisse: Die Präparation des epithelialen Flaps gelang problemlos in allen 10 Fällen. Alle Augen zeigten einen regelrechten postoperativen Verlauf. Die postoperative Hornhauttrübung (kornealer Haze) nach re-LASEK war minimal ausgeprägt: bei 4 Augen trat keinerlei Haze auf, die anderen Augen wiesen einen Haze-Score von 0,5 auf. Die manifeste Refraktion lag 3 bis 6 Monate nach re-LASEK bei allen Augen innerhalb ±0,5 D, 7/10 Augen erzielten einen unkorrigierten Visus von 1,0. Kein Auge verlor nach re-LASEK mehr als eine Snellenlinie an bestkorrigiertem Visus. Schlussfolgerungen: Die Laser epitheliale Keratomileusis scheint nach den vorliegenden Erfahrungen ein sicheres und effektives Verfahren zur Nachbehandlung von residualen Myopien nach LASEK zu sein. Die erneute Präparation des epithelialen Flaps nach vorausgegangener LASEK kann als unproblematisch eingestuft werden. Jedoch müssen noch längerfristige Erfahrungen abgewartet werden; ebenso müssen weitere Studien zeigen, ob die LASEK auch für eine Hyperopie-Nachbehandlung gut geeignet ist.
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