Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Explantation von epiretinaler Mikrokontaktstrukturen nach Implantation und Nagelfixation beim Kaninchen

1Berk H., 1Vobig M. A., 1Marzella G., 2Held S., 1Alteheld N., 1Walter P.,
1Universität zu Köln, Zentrum für Augenheilkunde (Köln)
2 (Köln)

Zusammenfassung: Mikrokontaktstrukturen als Teil von Retina-Implant Systemen zur elektrischen Netzhautstimulation wurden am Kaninchenauge implantiert und mit einem Nagel fixiert. Nach 1 Monat wurden Implantat und Nagel explantiert. In einem Nachbeobachtungszeitraum von 3 Monaten wurden regelmäßig Untersuchungen mittels Funduskopie, Elektroretinogramm (ERG), visuell evozierten Potentialen (VEP) und Fundusphotos durchgeführt.
Methoden: Nach pars plana Vitrektomie wurden elektrisch inaktive Mikrokontaktfolien aus Polyimid auf dem visual streak platziert und mit einem Netzhautnagel fixiert. In einer zweiten OP wurden Implantat und Nagel explantiert. ERGs und VEPs wurden simultan unter skotopischen Bedingungen nach Ganzfeldstimulation mit 1,0 cds/m2 in Narkose mit Ketamin (25 mg/kg KG) und Xylazin (2,8 mg/kg KG) abgeleitet.
Ergebnisse: Die Explantation von Nagel und Mikrokontaktstrukturen gelingt mit den Methoden der modernen Traumachirurgie unter Erhalt der Restnetzhaut. Das Implantat muß mobilisiert werden, epiretinale Membranen sind zu entfernen, eventuell sind Retinotomien erforderlich und eine längerfristige Endotamponade mit Silikonöl. Bei anatomisch geglückten Explantationen zeigte das ERG und VEP über einen Zeitraum von 3 Monaten keine Veränderungen.
Schlussfolgerungen: Die Explantation nagelfixierter Mikrokontaktstrukturen ist unter Aufwendung moderner vitreoretinaler Techniken durchführbar.
In Zusammenarbeit mit der EPI-RET Gruppe, gefördert vom BMBF (Fk: 01 KP0004).

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