Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Analyse von regionalen Netzhauthöhen mit dem Heidelberg Retina Tomograph bei Makulaforamen zur Orientierung bei der Wahl einer Referenzebene

Schmidt E., Scheuerle A. F., Kruse F. E., Völcker H. E.,
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universitäts-Augenklinik (Heidelberg)

Hintergrund: Die Höhe der Referenzebene (RE) im Heidelberg Retina Tomograph (HRT) nimmt auf fast alle Parameter entscheidenden Einfluss. Sollte die Konturlinien(KL)-abhängige Referenzebene unzufriedenstellend sein, kann die Referenzebene vom Anwender selbst bestimmt werden. Wir untersuchten bei Makulaforamen, welche Netzhautzone im HRT die konstanteste Höhenbeziehung zum retinalen Pigmentepithel (RPE) hat und damit als Orientierung dienen kann.
Patienten und Methoden: Von 22 Augen mit Makulaforamen ab Stadium II wurde ein 20°-HRT-Bild gefertigt und die jeweils mittlere Höhe folgender Zonen bestimmt: 1) Foramenboden (=RPE), 2) papillomakuläres Bündel, 3) 90°-Sektor temp. der Papille sowie 4) RE bei korrekter KL, 5) bei zu grosser KL und 6) bei zu kleiner KL.
Ergebnisse: Es ergaben sich folgende Höhendifferenzen zum RPE: Papillomakuläres Bündel + 65 ± 123 mm und 90°-Sektor + 150 ± 360 mm höher als das RPE; Referenzebene bei korrekter Konturlinie - 103 ± 201 mm, bei zu grosser Konturlinie - 81 ± 191 mm und bei zu kleiner Konturlinie - 126 ± 253 mm niedriger als das RPE.
Diskussion: Die Höhe des papillomakulären Bündels zeigt die konstanteste Beziehung zum RPE und kann vor allem in 15°-Bildern gut als Orientierungshilfe bei der Wahl einer alternativen Referenzebene gewählt werden. Die konturlinienabhängige Referenzebene ist besonders bei relativ zu kleiner Konturlinie stärkeren Schwankungen unterworfen.

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