Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Kryoexstirpation kavernöser Hämangiome der Orbita

1Holland D., 2Eggers S., 2Maune S.,
1Christian-Albrechts-Universität Kiel, Klinik für Ophthalmologie (Kiel)
2Christian-Albrechts-Universität Kiel, Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirugie (Kiel)

Hintergrund: Cavernöse Hämangiome stellen die häufigste Form vaskulärer orbitaler Tumoren dar. Sie sind durch eine langsame Tumorprogression gekennzeichnet und erreichen bis zur klinischen Manifestation nicht selten eine erhebliche Ausdehnung. Oftmals sind Hämangiome innerhalb des Muskelkonus lokalisiert. Eine Tumorentfernung kann folglich mit einer schwierigen Präparation und Verletzung funktionell bedeutender anatomischer Strukturen verbunden sein. Um Rezidive zu vermeiden, ist eine vollständige Tumorentfernung anzustrebeben. Wir demonstrieren drei Fälle einer erfolgreichen und komplikationslosen Entfernung orbitaler Hämangiome mittels Kryoexstirpation.
Methode: Der Zugang erfolgt je nach Lokalisation mittels einer üblichen Orbitotomie. Anschließend wird die Tumoroberfläche umschrieben freipräpariert, so daß ein Aufsetzen der Kryosonde möglich ist. Nach Anfrieren des Tumors erfolgt unter kreisenden Zugbewegungen eine schonende Präparation. Die Sonde wird dabei an verschiedenen Stellen neu angesetzt werden, um ein gleichmäßiges Durchfrieren des Tumors zu ermöglichen. Das Hämangiom löst sich auf diese Weise im Idealfall ohne scharfe Präparation von seiner Umgebung.
Ergebnisse: In allen demonstrierten Fällen erfolgte eine vollständige Entfernung der Hämangiome. Präparationsbedingte Komplikationen durch Verletzung funktionell bedeutsamer Nachbarstrukturen wurden nicht beobachtet.
Schlussfolgerung: Die Kryoextirpation orbitaler cavernöser Hämangiome stellt eine einfach durchführbare Operationstechnik dar, die eine vollständige Entfernung ermöglicht. Durch diese wenig traumatische Präparationstechnik werden intraoperative Komplikationen durch Verletzung anatomischer Nachbarstrukturen verringert.

Zurück/Back