Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Zyklophoto- versus Zyklokryokoagulation zur Behandlung des Sekundärglaukoms

Korte P., Wirbelauer C., Häberle H., Pham D.-T.,
Vivantes Klinikum Neukölln, Klinik für Augenheilkunde (Berlin)

Hintergrund: Zur ausreichenden Drucksenkung bei Sekundärglaukom stellt die Zyklophotokoagulation (CPC) eine Alternative zur Zyklokryotherapie (CK) dar.
Methode: In einer prospektiven randomisierten Studie wurden bisher 26 Patienten mittels CPC (n=14) oder CK (n=12) behandelt. Neben der Senkung des Intraokulardrucks (IOD) wurden der postoperative Verlauf von Schmerzwahrnehmung (VAS-Skala), glaukomatöser Therapie und Komplikationen überprüft.
Ergebnisse: Der präoperative mittlere IOD lag in der CPC-Gruppe 36,81±16,75 mmHg und in der CK-Gruppe bei 42,87±6,41 mmHg. Im postoperativen Verlauf kam es nach 6 Wochen in der CPC-Gruppe zu einer Senkung auf 18,5±5,02 mmHg (p=0,024) und in der CK-Gruppe auf 21,43±11,63 mmHg (p=0,018). Bis nach 6 Monaten blieben diese Werte im postoperativen Verlauf stabil ohne signifikante Unterschiede zwischen beiden Gruppen. Der mittlere postoperative Schmerz lag nach der visuell analogen Skala bei 4,705±4 in CPC-Gruppe und bei 5,29±2,25 in der CK-Gruppe. In der CPC-Gruppe kam es zu keinen Komplikationen während in der CK-Gruppe bei 2 Patienten eine erneute Behandlung erforderlich wurde. Bei 5 Patienten wurde zusätzlich eine panretinale Photokoagulation durchgeführt. Kein Patient entwickelte eine Hypotonie.
Schlussfolgerung: Die vorläufigen Ergebnisse dieser randomisierten Untersuchungen zeigen, daß sowohl die CPC als auch die CK einen gleichwertigen, mittelfristig drucksenkenden Effekt von etwa 50% beim Sekundärglaukom erreichen können.


Zurück/Back