Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Strabismus bei kindlichen Katarakten vor und nach HKL-Implantation - Zwei-Jahres Ergebnisse einer prospektiven Studie

1Rosenkranz C., 2Vanselow K., 1Lüchtenberg M., 3Kohnen T., 1Zubcov-Iwantscheff A. A.,
1Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Klinik für Augenheilkunde, Kinderaugenheikunde und Strabologie (Frankfurt/Main)
2 (Frankfurt/Main)
3Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Klinik für Augenheilkunde (Frankfurt/Main)

Hintergrund: Die frühzeitige Diagnosestellung und Behandlung der kindlichen Katarakt ist für die Visusentwicklung und das Binokularsehen von größter Bedeutung.
Patienten und Methode: Wir untersuchten 15 Kinder (10 Kinder mit einseitiger Katarakt und 5 Kinder mit beidseitiger Katarakt) die zum Zeitpunkt der Operation nach Alter in drei Gruppen eingeteilt wurden (1,5-3; 3-6 und 6-12 Jahre). Es wurden folgende Untersuchungen durchgeführt: einseitiger/alternierender Cover-Test F/N, Prüfung der Binokularfunktionen mit Lang-Test, TNO-Test, Titmus-Test, Bagolini-Test, Motilitäts- und Konvergenzprüfung. Der nach 2 Jahren postoperativ ermittelte orthoptistische Status wurde mit dem präoperativen Wert verglichen.
Ergebnisse: Der orthoptistische Status ergab präoperativ bei 11 Kindern eine Orthophorie (63,6%), bei 4 Kindern eine Exotropie (36,4%), davon 1 Kind aus Gruppe 1 mit einseitiger Katarakt, 1 Kind aus Gruppe 2 mit einseitiger Katarakt und 2 Kinder aus Gruppe 3 mit beidseitiger Katarakt. Postoperativ orthophor wurden das Kind aus Gruppe 2 sowie ein Kind aus Gruppe 3. Eine fortbestehende Exotropie (Mikrostrabismus Divergenz –2PD) wurde bei 2 Kindern weiterhin beobachtet, davon bei einem Kind mit beidseitiger Katarakt (Gruppe 3) und bei einem Kind mit einseitiger Katarakt (Gruppe 1). Bei 2 Kindern mit einseitiger Katarakt, die präoperativ orthophor waren, wurde jedoch nach der Operation ein Mikrostrabismus convergenz ( +2PD - +5PD) diagnostiziert (Gruppe 1,2).
Schlussfolgerungen: Unsere Studie beschreibt, dass die kindliche Kataraktoperation zu einer Beeinflussung des orthoptistischen Status führt. Die Zuordnung nach Alter und Anzahl der betroffenen Augen zeigte keinen Unterschied der prä- und postoperativen Werte. Die Langzeitergebnisse werden insbesondere von der weiteren orthoptistischen Nachbehandlung bestimmt.

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