Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Elektronenmikroskopische Untersuchungen nach hyperoper PRK- und LASIK-Behandlung am Kaninchenauge

Hammer T.,
Martin-Luther-Universität, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Halle/Saale)

Hintergrund: Ziel dieser Untersuchungen war es, nach unterschiedlichen postoperativen Nachbehandlungen die Vernarbungsreaktionen im oberflächlichen Stroma bei der PRK und im Bereich des interfaces bei der LASIK zu beurteilen.
Methode: Mittels Transmissionselektronenmikroskopie wurden Hornhäute von 72 refraktiv-chirurgisch behandelten Kaninchenaugen sowohl morphologisch als auch immunhistochemisch untersucht. Im Anschluss an die hyperopen PRK- und LASIK-Behandlungen schlossen sich unterschiedliche lokale antibiotische und/oder Steroid-Gaben an.
Ergebnis: Bei den mittels PRK behandelten Augen zeigt sich am Übergang zwischen Epithel zum oberflächlichen Stroma eine deutliche Verzahnung beider Strukturen. Es sind deutliche Epithelverbreiterungen, Basalmembranunterbrechungen und -verdoppelungen erkennbar. An den durch LASIK behandelten Augen treten Irritationen im Grenzbereich zwischen Epithel und Stroma nur vereinzelt auf. In der Interface-Region ist eine vermehrte Ablagerung fibrillären extrazellulären Materials erkennbar.
Schlussfolgerungen: Die klinisch bekannten postoperativen Zustände wie "Haze" bei der PRK haben ihren Ursprung in der heftigen Verzahnungsreaktion im oberen Stroma. Ausgeprägte stromale Vernarbungsreaktionen lassen sich - wenn auch z.T. klinisch sichtbar - nicht sicher auf elektronenmikroskopischer Ebene nachweisen. Mögliche Ursache könnte die Veränderung optischer Eigenschaften in der Anordnung der Kollagenfibrillen darstellen. Die nur zarten Reaktionen im Schnittbereich bei der LASIK entsprechen dem klinischen Befund guter postoperativer Transparenz der Hornhäute.

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