Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Transpupillare Thermotherapie (TTT) bei malignem Aderhautmelanom - Ergebnisse nach 14 Monaten Nachbeobachtungszeit

Feucht M., Fuisting B., Richard G.,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Hamburg)

Hintergrund: Zur Behandlung kleiner Aderhautmelanome (< 3.0 mm) oder bei Resttumoren nach Brachytherapie kommt in der letzten Zeit zunehmend die Transpupillare Thermotherapie (TTT) zur Anwendung.
Methoden: 36 Patienten mit kleinem primären Aderhautmelanom (<3.0 mm, 16 Patienten) oder nach vorausgegangener Brachytherapie (20 Patienten) wurden mit der Transpupillaren Thermotherapie behandelt. Dabei wurde ein Diodenlaser (Wellenlänge 810 nm) verwendet. Bei durchschnittlich 60 Sekunden Expositionszeit und einer Fleckgröße von 3000 mm musste eine Laserenergie von 800 mW aufgewendet werden um eine deutliche Weissfärbung zu erzielen. Bei allen Patienten wurde eine vollständige ophthalmologische Untersuchung - Visus, Spaltlampenunter-suchung, Funduskopie, Echographie und Fluoreszenzangiographie vor und nach der Therapie durchgeführt.
Ergebnisse: Während des Beobachtungszeitraumes von 14 Monaten kam es insgesamt bei 24 (66.6%) der Patienten zu einer vollständigen Aktivitätsrückbildung in Bereich des Aderhautmelanoms. Bei 12 (33,3%) Patienten zeigte sich in der Fluoreszenzangiographie noch eine geringe Restaktivität im Tumorbereich. Bei 14 Patienten musste die TTT dabei nur einmal durchgeführt werden, bei den restlichen 22 Patienten konnte die TTT problemlos wiederholt werden.
Schlussfolgerungen: Die Transpupillare Thermotherapie ist eine wirksame und sichere Therapie bei Patienten mit Resttumor oder kleinem Melanom der Aderhaut. Während des Nachbeobachtungszeitraumes war bei keinem Patienten eine Enukleation und nur bei einem Patienten eine erneute Brachytherapie erforderlich.

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