Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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MRI - Blutvolumenbestimmung mit MS 325 beim experimentellen Aderhautmelanom

1Krause M., 2Xiong J., 3Kwong K. K., 2Gragoudas E. S., 2Young L. H. Y.,
1Universität des Saarlandes, Universitäts-Augenklinik Homburg (Homburg/Saar)
2Harvard Medical School , Massachusetts Eye and Ear Infirmary, Department of Ophthalmology (Boston)
3Harvard Medical School , Massachusetts General Hospital, Nuclear Magnetic Resonance (MGH-NMR) Center (Charlestown)

Hintergrund: Funktionelles Magnetresonanz - Imaging (MRI) ist eine nichtinvasive Methode, die quantitative Darstellungen des Blutvolumens bei hoher Gewebeauflösung gestattet. Diese Methode wurde für unbehandelte und durch Hyperthermie behandelte Aderhautmelanome angewendet. Als neuartiges intravaskuläres Kontrastmittel wurde MS 325 eingesetzt, eine albumingebundene Substanz, die auf Gadolinium basiert.
Methode: Pigmentierte Aderhautmelanome wurden in weiblichen Albinokaninchen induziert. Sieben unbehandelte Augen und 7 Augen nach Behandlung mit einem Neodymium:Yttrium-Lanthanum-Fluorid-(Nd:YLF-) Laser bei 1047 nm wurden mit MRI untersucht. Dabei wurden T1- gewichtete axiale Bilder erzeugt (3D-spoiled gradient echo- (SPGR)- Pulssequenzen). Zuerst wurde eine Bildsequenz ohne Kontrastmittel angefertigt. Danach wurde MS 325 intravenös appliziert und Bilder innerhalb von 12 min nach Injektion gewonnen. Die Signalintensitäten wurden für Melanom-, Ziliarkörper-, Aderhaut- und Irisgewebe ermittelt und dann die relativen Signalintensitäten in Bezug zu Glaskörper errechnet.
Ergebnisse: Bei unbehandelten Tumoren war die relative Signalintensität nach Injektion von MS 325 höher (5.61+0.70) als ohne MS 325 (2.90+0.33; p=0.018). Umgekehrt waren die relativen Signalintensitäten behandelter Tumore vor und nach MS 325 nicht signifikant verschieden (6.19+1.59 and 6.13+1.64). Histologische Schnitte behandelter Tumore zeigten verschlossene Gefäße. Ein signifikanter Anstieg der relativen Signalintensität nach MS 325 wurde in den anderen behandelten und unbehandelten Geweben beobachtet.
Schlussfolgerungen: MRI - Blutvolumenbestimmungen mit MS 325 wurden für das experimentelle Aderhautmelanom adaptiert. Eine reduzierte Veränderung der relativen Signalintensität läßt sich durch verminderte Blutvolumina als Folge des Gefäßverschlusses nach Hyperthermie erklären. Weitere Studien sind notwendig, um herauszufinden, ob die Technik gestattet, vitales Tumorgewebe nach Behandlung zu entdecken.

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