Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Vergleich der Hepatitis-C-Virus-Antikörper-Testung mit dem Hepatitis-C-RNA-Test zum Screening von Hornhautspendern

1Scholtz S., 1Sistani F., 2Nachbar I., 1Steinhorst U. H.,
1Wilhelm-Fresenius-Klinik, Klinik für Augenheilkunde (Wiesbaden)
2 (Wiesbaden)

Hintergrund: Die im August 2000 von der Bundesärztekammer veröffentlichten „Richtlinien zum Führen einer Hornhautbank“ verpflichten jede deutsche Hornhautbank beim Screening der Hornhautspender zusätzlich zu dem Hepatitis-C-Antikörper-Test auch einen Hepatitis-C-RNA-Test durchzuführen. Hierfür wird postmortem Blut des Spenders getestet. Es ist allerdings unklar, wie lange postmortem die RNA des Virus nachweisbar ist. Positive Ergebnisse dieses Tests führen zum Ausschluss potentieller Spender. Wir haben die Übereinstimmung dieser zwei Tests miteinander verglichen.
Methode: Die Übereinstimmung von Hepatitis-C-Antikörper-Test und Hepatitis-C- RNA-Test (PCR) wurde bei 59 Hornhautspendern zwischen dem 01.09.2000 bis 01.04.2002 verglichen.
Ergebnisse: Bei keiner Probe wurden Hepatitis-C-Virus-Antikörper nachgewiesen. Bei 7 Spendern wurde Virus-RNA über der Nachweisgrenze festgestellt und die betreffenden Hornhäute konnten nicht zur Transplantation freigegeben werden.
Schlussfolgerungen: Wir konnten keine zuverlässige Übereinstimmung dieser Tests feststellen. Aus verschiedenen Gründen ist ein falsch-positives oder ein falsch-negatives Ergebnis der RNA-Testung vorstellbar. Diese Gründe sind unter anderem einerseits die häufige Kontamination des postmortalen Blutes mit Fettgewebe in der Entnahmekanüle, andererseits vermutlich lange postmortem Zeiten bis zur Blutentnahme. Weitere Untersuchungen sind notwendig um das Postmortem-Zeitintervall festzulegen, in dem noch zuverlässige Testergebnisse erreicht werden können.

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