Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Experimentelle Beobachtungen der intraokulären Toxizität von intravitreal injiziertem kristallinen Triamcinolon Acetonid

Spandau U.,
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Fakultät für klinische Medizin Mannheim, Augenklinik (Mannheim)

Hintergrund: Klinische Studien haben einen therapeutisch positiven Effekt von intravitreal injiziertem Triamcinolon Acetat auf intraokulär neovaskuläre, ödematöse und proliferative Erkrankungen wie der diabetischen Retinopathie angedeutet. Ziel der vorliegenden Studie war, eine mögliche zelltoxische Wirkung von Triamcinolon Acetonid in einem Mausmodell mit Retinopathia prämatororum (ROP) zu untersuchen.
Methoden: 9 Mäuse wurden vom 7.- 12. Tag post partum mit 75% O2 inkubiert. Am 12. Tag wurde 1 microl kristallines Triamcinolon Acetonid in das Studienauge und 1 microl NaCl in das kontralaterale Auge injiziert. Die Mäuse wurden anschließend in Raumluft umgesetzt. Am 17. Tag post partum wurden die Mäuse getötet und die Augen histomorphometrisch untersucht. Der Ausmass der Toxizität wurde durch das Zählen der Zellen in der Ganglienschicht und inneren und aüsseren Körnerschicht in beiden Behandlungsgruppen gemessen.
Ergebnisse: Die Studiengruppe und die Kontrollgruppe unterschieden sich nicht statistisch signifikant (p>0,05) in der Anzahl der ausgezählten retinalen Ganglienzellen (23 ± 2,1 versus 23 ± 2,3), der Zellen der inneren retinalen Körnerschicht (92 ± 9,5 versus 89 ± 5,6) und der äußeren Körnerschicht (350 ± 53 versus 354 ± 30).
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen keinen ausgeprägten zelltoxischen Schaden durch intravitreales Triamcinolon Acetonid in Mäusen mit experimenteller ROP in dem Beobachtungszeitraum an.

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