Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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2-Jahresergebnisse nach Photodynamischer Therapie (PDT) bei 55 Patienten mit exsudativer AMD

Mörchen M., Ungerechts R., Emmerich K.-H.,
Städtische Kliniken Darmstadt, Augenklinik (Darmstadt)

Hintergrund: In der Augenklinik Darmstadt wurde von 02/00 bis 02/01 bei 91 Patienten aufgrund einer altersabhängigen exsudativen AMD eine PDT durchgeführt. Ausgewertet wurden die Patienten, bei denen im Zeitraum von 02/00 bis 03/01 eine PDT begonnen wurde (n=55 Patienten). Anhand von ausgewählten Kasuistiken soll der individuelle Therapieverlauf dargestellt werden.
Methode: Bei den Erst- und Kontrolluntersuchungen wurden folgende Parameter erhoben: Ophthalmologische und allgemeine Anamnese, Visus, Überprüfung von Metamorphopsien und zentralen Skotomen mittels Amslernetz, Quantifizierung eines vorhandenen Makulaödems durch echographische Untersuchung im Sagittalschnitt (B-mode) und Klassifizierung der AMD nach fluoreszenzangigraphischen Kriterien in folgende Untergruppen: CNV mit vorwiegend klassischen, gemischten und okkulten Anteilen. Die technische Durchführung der PDT erfolgte nach den Protokollen der TAP-Studien. Kontrolluntersuchungen erfolgten nach drei Monaten.
Ergebnisse: Von 55 Patienten zeigten 16 Patienten eine klassische CNV, 27 Pat. eine gemischte CNV und 12 Patienten eine okkulte CNV. Ergebnisse der Pat. mit klassischer CNV: 50% Visuserhalt oder Visusanstieg; Reduktion des Makulaödems von 0,65mm auf 0,25mm; rückläufige Fluoresceinleckage bei 50-62,5% nach jeder PDT-Sitzung; Stabilisierung oder Verbesserung der Metamorphopsien bei 92,8-93,8% nach jeder Sitzung. Gemischte CNV: 53% Visuserhalt oder Visusanstieg; Makulaödemreduktion von 0,72 auf 0,41mm; rückläufige Fluoresceinleckage bei 76-91%; Reduktion der Metamorphopsien 83-90%. Okkulte CNV: 64% Visuserhalt oder Visusanstieg; Makulaödemreduktion von 0,71 auf 0,35mm; rückläufige Fluoresceinleckage bei 87-91%; Reduktion der Metamorphopsien 83,3-100%.
Schlussfolgerungen: Sowohl Patienten mit klassischer, gemischter als auch okkulter CNV können von der PDT profitieren, wenn eine aktive CNV mit Leckage vorliegt. Die Ergebnisse der großen TAP- und VIP-Studien werden in der klinischen Anwendung bestätigt. Die B-mode-Echographie erweist sich als technisch einfach durchzuführendes Hilfsmittel zur Verlaufsbeobachtung.

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