Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Physiologische Schwankungen des Durchmessers von Netzhautgefäßen in Ruhe

1Ilgner M., 2End S., 1Bartke T. U., 3Blum M., 2Hilberg T., 1Strobel J.,
1Friedrich-Schiller-Universität Jena, Klinik für Augenheilkunde (Jena)
2Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Sportwissenschaft (Jena)
3HELIOS-Klinikum Erfurt , Klinik für Augenheilkunde (Erfurt)

Ziel: Die Studie hat das Ziel eine Standardisierung für die Messung der myogenen Reaktion von Netzhautgefäßen unter kontrollierter und standardisierter Belastung zu gewinnen.
Methode: Als Vorstudie wurde - in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaft Jena - die „Individuelle Anaerobe Schwelle“ (IAS) des Probanden bestimmt, um die physische Belastung standardisieren zu können. In die Untersuchungen wurden ausschließlich gesunde männliche Probanden einbezogen. Die Versuchsdauer beträgt 23 Minuten. Während dieser Zeit ist der Proband keiner physischen Belastung ausgesetzt. Der Arteriolendurchmesser wird während der gesamten Untersuchungszeit in Papillennähe dynamisch mit dem Retinal Vessel Analyzer (RVA) gemessen. Im Abstand von drei Minuten erfolgt die Bestimmung von mittlerem arteriellen Blutdruck (MAP), Puls und Laktat.
Ergebnisse: Der retinale Gefäßdurchmesser unterliegt - auch ohne physische Belastung des Probanden - physiologischen Schwankungen. Diese Schwankungen müssen bei Untersuchungen zur myogenen Reaktion von Netzhautgefäßen nach Blutdruckerhöhung berücksichtigt werden.
Schlussfolgerungen: Die erhobenen Daten sind Grundlage für die Messung der myogenen Antwort von Netzhautgefäßen als Reaktion auf einen physikalischen Stimulus (Veränderung des intraluminalen Druckes). Erstmals wird hierbei eine Standardisierung der physischen Belastung durch die Bestimmung der IAS gesichert.

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