Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Photodynamische Therapie (PDT) einer klassischen chorioidalen Neovaskularisation (CNV) bei membranoproliferativer Glomerulonephritis Typ II (GN)

Hassenstein A., Schwartz R., Richard G.,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Hamburg)

Hintergrund: Die PDT ist bei der altersbezogenen Makuladegeneration (AMD) ein etabliertes Therapiekonzept. Die membranoproliferative GN Typ II führt am Auge zu einer Pseudo-AMD mit CNV als Spätfolge.
Methode: Wir berichten über einen 31jährigen Patienten, der seit dem 8. Lj. an einer histologisch gesicherten membranoproliferativen GN Typ II leidet. Histologie: Mittelschwere membranoproliferative GN mit glomerulären und tubulären Vernarbungen. Am Augenhintergrund finden sich beidseits ausgedehnte Drusenareale und eine CNV L (100% klassisch). L findet sich eine graubraune subretinale Membran mit harten Exsudaten und Drusenbeeten. Die Sehschärfe beträgt R 1.0 und L 0.2. Nach photodynamischer Therapie steigt der Visus auf 0.25 an und angiographisch zeigt ein Teil der CNV keine Leckage mehr und rückläufige harte Exsudate. Aufgrund einer Restleckage in der Fluoreszenzangiographie wird eine 2. PDT durchgeführt.
Ergebnisse: Die membranoproliferative Glomerulonephritis Typ II führt am Augenhintergrund zu einer Pseudo-AMD, die bei Vorliegen einer klassischen CNV der photodynamischen Therapie ebenso zugänglich ist wie bei der AMD.
Schlussfolgerungen: Auch bei der GN II assoziierten ‚Pseudo’-AMD mit klassischer CNV konnte die PDT erfolgreich angewendet werden. Die Genese der CNV scheint für den Erfolg der PDT keine Rolle zu spielen.

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