Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Pseudotumoren der Orbita bei Kindern mit verschiedener Manifestation der klinischen Erscheinungen

1Karolczak-Kulesza M., 1Gotz-Wieckowska A., 2Niedziela M.,
1K. Marcinkowski University of Medical Sciences Poznan, Department of Ophthalmology (Poznan)
2K. Marcinkowski University of Medical Sciences Poznan, Institute of Pediatrics (Poznan)

Pseudotumor der Orbita welchen Birsch-Hirschfeld in Jahre 1905 als erster beschrieben hat ist eine idiopatische, unspezifische Krankheit der Orbita. Gewöhnlich tritt er auf zwischen 20-50 Lebensjahr, beidseitig in drittel der Fälle, selten beobachtet man ihn bei kleiner Kindern und verläuft dann anders als bei Erwaschsenen. Zu den klinischen Formen gehören hier: Entzündung der Tränendrüse, Myositis, Entzundung der Weichteilgewebe, vordere Entzündung der Orbita.
Hintergrund: Presentation der verschiedener klinischen Formen von Pseudotumor der Orbita bei Kinder und Begutachtung der Resultate der Therapie.
Patienten und Methode: 6 Mädchen 6-11 Jahre alt, 5 mit beidseitigen und 1 mit einseitigen Pseudotumor der Orbita. Alle Patienten wurden genau ophthalmologisch und paediatrisch untersucht. Man hat auch folgende Untersuchungen durchgeführt: Ultraschalluntersuchung der Orbita, eine Computertomographie oder eine Kernspintomographie, bei 2 Fälle eine Biopsie. Bei 6 Kinder hat Steroidtherapie systematisch angewandt und bei einem Radiotherapie.
Ergebnisse: Folgende Erscheinungen wurden beobachtet: 2x Ödem der Lider, 2x Ptosis, 3x Exophtalmus, 3x Motilitätsstörung, 6x herabsetztene Sehschärfe, 3x Chemosis der Konjunktiva, 2x Fieber,1x Störung der Bewusstsein. Eine Besserung nach der Therapie hat man bei 5 Kinder erzielt, keine Besserung mit Progression der Veränderungenin in einen Fall.
Schlussfolgerungen: 1. Da die klinischen Erscheinungen bei Pseudotumor vielfaeltig sind und selten in die erste Dekade des Lebens auftreten sind die entsprechende, diagnostische Untersuchungen sehr wichtig. 2. Sehr wichtig ist auch die Mitarbeit der Kinderarztes mit dem Augenarzt so in den diagnostischen als auch in therapeutischen Massnahmen.

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