Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Multifokale ERG Veränderungen bei Patienten mit okulärem Morbus Behçet während der Therapie mit Interferon a2a

1Stübiger N., 2Besch D., 3Deuter C. M. E., 1Zierhut M., 4Kötter I.,
1Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitäts-Augenklinik, Abt. I (Tübingen)
2Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitäts-Augenklinik, Abt. II (Tübingen)
3Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitäts-Augenklinik, Erkrankungen des vorderen und hinteren Augenabschnittes (Tübingen)
4Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Medizinische Universitätsklinik, Abt. II (Tübingen)

Einleitung: Mittels dem Multifokalen ERG (MERG) wurde der therapeutische Effekt der Interferon (IFN) a2a Therapie bei Patienten mit einer Panuveitis bzw. einer Uveitis posterior, im Rahmen eines Morbus Behçet (MB), ermittelt.
Patienten und Methoden: 10 Patienten mit einem okulären MB, welche nach den Diagnosekriterien der International Study Group of Behçet´s Disease ermittlet worden waren, erhielten eine Therapie mit IFNa2a. Diese Patienten erhielten IFN in einer Dosierung zwischen 0,9 MioIU/die und 6 MioIU/die. Die MERG Untersuchungen erfolgten vor Therapie sowie einen Monat, 3 Monate, 6 Monate und ein Jahr nach Therapiebeginn. Zu denselben Zeitpunkten wurde auch eine Visusbestimmung sowie eine Perimetrie (Tübinger Automatik Perimetrie 30°) durchgeführt. Bei den MERG Untersuchungen wurde ein Reiz mit einer Auflösung von 61 hexagonalen Elementen in einem Gesichtsfeldbereich von 30° gewählt. Die Signale wurden mit einem Breitbandfilter von 10-100Hz gefiltert. Für die Auswertung wurden die Antworten nach ihrer Exzentrizität gruppiert und für jede Gruppe wurde die Zeit bis zum ersten positiven Gipfels (P1) und die Amplitude bestimmt.
Ergebnisse: Vor Therapiebeginn zeigte das MERG der betroffenen Augen eine Amplitudenminderung, vor allem in der makulären Region (Gruppe 1 und 2) und zwar sowohl mit als auch ohne verzögerte Gipfelzeiten. Das Follow-up unter der IFN-Therapie ergab ein Ansteigen der P1 Amplituden und eine Verkürzung der P1Gipfelzeiten. Dementsprechend konnte auch eine Verbesserung des Visus und des Gesichtsfeldes beobachtet werden.
Zusammenfassung: Die Verbesserung der retinalen Funktion konnten wir sowohl durch den Visus als auch durch die Perimetrie- und durch die MERG-Untersuchungen demonstrieren. Es scheint also, dass mittels des MERG´s die klinische Verbesserung unter IFN-Therapie nachvollzogen werden kann. Um die Dynamik der MERG-Untersuchungen besser untersuchen und beurteilen zu können, planen wir mehr Patienten in diese Studie einzuschliessen.

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