Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Refraktionsvorhersagbarkeit der Kapselsack-HKL-Implantation mit vorderer Vitrektomie oder optic capture bei kindlicher Katarakt

1Lüchtenberg M., 1Zubcov-Iwantscheff A. A., 2Kohnen T.,
1Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Klinik für Augenheilkunde, Kinderaugenheikunde und Strabologie (Frankfurt/Main)
2Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Klinik für Augenheilkunde (Frankfurt/Main)

Hintergrund: Ziel der Untersuchung war ein Vergleich zweier unterschiedlicher IOL-Operationsverfahren bei Kindern hinsichtlich der Vorhersagbarkeit der Intraokularlinsenberechnung durchzuführen.
Methode: Bei 40 Augen wurden randomisiert nach Linsenentfernung und hinterer Kapsulorhexis eine vordere Vitrektomie und Kapselsack-HKL-Implantation (Gruppe A), oder eine Kapselsack-HKL-Implantation mit hinterem Optic capture ohne vorderer Vitrektomie (Gruppe B) vorgenommen. Die Kinder wurden in drei Gruppen eingeteilt (1,5 - 3; 3 - 6 und 6 - 12 Jahre). Die Berechnung der IOL-Stärke erfolgte mit der Holladay II-Formel. Die postoperative Refraktion nach 3 Wochen wurde mit der angestrebten Zielrefraktion verglichen.
Ergebnisse: Die Abweichung des spährischen Äquivalents (SÄ) der postoperativen Refraktion vom SÄ der erzielten Refraktion war bei der Holladay II-Formel im Vergleich zur Holladay I-, Hoffer Q- oder SRKT- Formel geringer. Im Mittel betrug der absolute refraktive Fehler bei der Holladay II-Formel 0.761, bei Holladay I 0.890, bei Hoffer Q 0.943 und bei SRKT 0.869 (in Dioptrien).
Schlussfolgerungen: Die Voraussagekraft der Holladay II- Formel stellte sich als zuverlässige Linsenberechnungsformel für kindliche Augen dar.

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