Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Zielgrößen und Untersuchungsparameter in Glaukomstudien

1Yun S. H., 1Schwenn O., 2Troost R., 1Pfeiffer N.,
1Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Universitäts-Augenklinik (Mainz)
2Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) (Mainz)

Hintergrund: Glaukom ist als progressive Optikusneuropathie mit charakteristischem Schaden am Sehnervenkopf und Gesichtsfeld definiert. Es soll untersucht werden, welche Untersuchungs- und Erfolgsparameter in Glaukomstudien angewendet werden.
Methode: Insgesamt wurden 101 klinische Therapiestudien der Jahre 1996 bis 1999 in 11 häufig gelesenen Zeitschriften untersucht.
Ergebnisse: Alle Studien untersuchten den intraokularen Druck. Das Gesichtsfeld resp. die Morphologie des Sehnervenkopfs wurde jedoch lediglich in 60% resp. 30% der Studien untersucht. Die Bewertung dieser Parameter war häufig nicht definiert, uneinheitlich und untereinander nur schwer vergleichbar. Wurde Erfolg explizit definiert, dann wurde er weitgehend über den intraokularen Druck festgelegt. Das Gesichtsfeld und die Morphologie des Sehnervenkopfs waren in wenigen Studien Zielgrößen. Neuere Methoden wie Laser Scanning Tomographie, Laser Scanning Polarimetrie oder Blau-auf-Gelb Perimetrie wurden noch nicht angewendet.
Schlussfolgerungen: Bisher hat der intraokulare Druck bei der Konzeption von Glaukomstudien eine herausragende Bedeutung, obwohl er in der aktuellen Krankheitsdefinition nicht mehr erwähnt ist. Die langsame Progression macht es allerdings schwierig, den Erfolg einer Studie anhand von Gesichtsfeld- und Sehnervenkopfveränderungen festzustellen. Neue Konzepte wie Neuroprotektion, Durchblutungsverbesserung oder Gentherapie bedürfen anderer Parameter zur Erfolgsbeurteilung.

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