Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Histoprognostische Faktoren der Chorioidea-Melanome

1Quintyn J. C., 2Ranty M. L., 2Paresy M., 2Brasseur G.,
1Service d'Ophtalmologie, CHU Charles Nicolle (Rouen)
2 (Rouen)

Zweck: Es geht um die Einschätzung des prognostischen Wertes bei einer Untersuchung in über ADN-ploidie und bei der Messung der Zellenwucherung beim Auftreten von Metastasen nach Enukleation (Ausschälung des Augapfels) wegen bösartigen Chorioidea-Melanoms. Damit könnte man Patienten, die dazu veranlagt sind, auf optimale Weise beobachten.
Patienten und Methode: Es handelt sich um eine retrospektive Untersuchung von 16 Patienten, die im Augen-OP des Universitätskrankenhauses von Rouen zwischen 1994 und 2001 enukleiert wurden, davon 8 Männer und 8 Frauen, die durschschnittlich 70 Jahre alt (±18) sind. Die durchschnittliche Beobachtungsdauer betrug 3 Jahre (von 1 bis 6 Jahre). Zwei Patienten haben nach Enukleation Metastasen gebildet. Wir haben eine Immuno-Markierung mit dem Antikörper anti Ki 67 vorgenommen, um die Wucherung der Tumoralzellen zu messen.
Ergebnisse: Zwei der 15 Tumoren waren ADN-aneploid, während 3 ADN-diploid und einer unerklärlich waren. Die Messung der Zellenwucherung ergab einen Wert, der gleich null oder niedriger als 1% bei 6 Tumoren war; bei 9 anderen lag der Wert zwischen 2,39% und 16,16% und einer war unerklärlich.
Diskussion und Schlussfolgerungen: Beide Methoden, die wir angewandt haben, nämlich die Untersuchung der Ploidie und die Messung der Zellenwucherung, konnten keinen Zusammenhang der Ergebnisse eindeutig sichtbar machen. Die beste Prognose bietet das Skleovordringen. Es handelt sich dennoch um eine erste Arbeit; wir setzen unsere Untersuchung fort, um die Beobachtungsdauer zu vergrößern und um neue Patienten einzubeziehen.

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