Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Untersuchung der Abnutzung ophthalmologchirurgischer Instrumente zur Hornhautentnahme durch ein spezielles CJK-Sterilisationsverfahren

1Eichhorst A., 1Langer C., 2Duncker G. I. W., 2Wilhelm F., 3Bredehorn T.,
1DSO-Gesellschaft für Gewebetransplantation, Gemeinnützige Körperschaft (Halle/Saale)
2Martin-Luther-Universität, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Halle/Saale)
3Martin-Luther-Universität, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Arbeitsbereich für experimentelle Elektroophthalmologie (Halle/Saale)

Hintergrund: Zur Senkung des Übertragungsrisikos von Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) durch ungenügend sterilisierte Instrumente wurden neue Standards veröffentlicht. Diese Verfahren verursachen eine höhere Abnutzung der Instrumente. Die Untersuchung zeigt die Veränderungen der Oberfläche der untersuchten Instrumente in Abhängigkeit von der Anzahl der Sterilisationszyklen.
Methode: Ein Trepan, ein Hornhautscherchen und ein Häkchen wurden untersucht. Vor dem ersten Durchlauf wurden die Instrumente entsprechend den DIN-Vorschriften für die Materialprüfung medizinischer Instrumente untersucht. Dabei handelt es sich um einen Schneidfähigkeits-Test und um einen Rost-Test. Diese Untersuchung wurden nach 10, 15, 25 und 35 Sterilisationszyklen wiederholt.
Ergebnisse: In Abhängigkeit zur Anzahl der Sterilisationszyklen konnten Veränderungen an den Instrumenten beobachtet werden. Das war am deutlichsten bei dem Trepan festzustellen, der bereits nach 10 Durchläufen eine eindeutige Reaktion auf den Rost-Test zeigte. Etwas später (nach 5 weiteren Durchläufen) wurden die Veränderungen am Scherchen beobachtet.
Schlussfolgerungen: Aufgrund der deutlichen Abnutzung der Instrumente nach so kurzer Zeit, sollte die Verwendung von Einmalinstrumenten in Betracht gezogen werden. Dadurch ist die Übertragung von CJK durch ungenügend sterilisierte Instrumente auch sicher ausgeschlossen.

Zurück/Back