Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Mitomycin C zur lokalen Behandlung einer Cornealen intraepithelialen Neoplasie (CIN)

Ottenberg D., Richter M., Bechrakis N. E., Foerster M. H.,
Freie Universität Berlin, Klinikum Benjamin Franklin, Augenklinik (Berlin)

Hintergrund: Die Corneale intraepitheliale Neoplasie (CIN) ist eine seltene, langsam fortschreitende Dysplasie des Hornhautepithels mit niedrigem malignen Potential. Bisher etablierte Therapien umfassen Exzision, Radiatio und Kryotherapie.
Methoden: Wir behandelten einen 81jährigen Patienten mit CIN mit lokalem Mitomycin C 0,02% und führten eine Fotodokumentation des Verlaufs über 12 Monate durch.
Ergebnisse: Der Patient bemerkte eine Sehverschlechterung des linken Auges, der Visus betrug 0,2. Die auswärts durchgeführte histologische Untersuchung nach einer Hornhautabrasio ergab eine Epitheldysplasie im Sinne eines Carcinoma in situ. Wir verabreichten in zwei Zyklen zu je 14 Tagen 4x täglich Mitomycin C 0,02% als Augentropfen. Im Laufe der Behandlung kam es zu einer raschen, schließlich vollständigen Rückbildung der CIN. Der Visus stieg an auf 0,4. Unter der Therapie entwickelte sich eine reversible Keratitis punctata. Die letzte Follow-up Untersuchung nach 12 Monaten ergab keinen Anhalt auf ein Rezidiv.
Diskussion: Die lokale Therapie einer CIN mit Mitomycin C war in unserem Fall eine effektive und schonende Behandlungsalternative zu den herkömmlichen Therapien wie Exzision, Radiatio und Kryotherapie. Die Wirksamkeit von lokalen Chemotherapeutika (Mitomycin C, 5-Fluorouracil) ist in der Literatur bereits in kleinen Patientenserien belegt worden.

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