Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Vergleichende skotopische Pupillenmessung mit dem Colvard Pupillometer (COP) und dem Compact Integrated Pupillograph (CIP)

Wessely D., Kampik D., Hussein S., Lieb W.,
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Universitäts-Augenklinik (Würzburg)

Hintergrund: Die skotopische Pupillenweite muss vor einem hornhautchirurgischen Eingriff bestimmt werden, da ein Mißverhältnis von skotopischer Pupillenweite und optisch wirksamer Zone zu vermehrter Blendung, verminderter skotopischer Sehschärfe und dem Auftreten von „Halos“ führt.
Methode: In einer prospektiven vergleichenden Untersuchung an 58 Augen von 29 gesunden Probanden (21 weiblich, 8 männlich) im Alter von 23 bis 58 Jahren (Mittel 37,1) wurden nach einer Dunkeladaptation von 2 min der skotopische Pupillendurchmesser an beiden Augen von 2 unabhängigen Untersuchern gemessen. Die Messung erfolgte bei standartisierter Umfeldleuchtdichte mit dem Compact Integrated Pupillograph CIP (AMTech) und wurde vom zweiten Untersucher wiederholt. Danach wurde diese Messung unter identischen Bedingungen mit dem Colvard Pupillometer COP (OASIS Medical) durchgeführt.
Ergebnisse: Die Mittelwerte der skotopischen Pupillenweite betrugen bei beiden Geräten am rechten Auge 6,3 mm (STD: CIP 0,98, COP 1,06) und am linken Auge 6,2 mm (STD: CIP 1,04, COP 1,15). Es zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Mittelwerten des CIP und des COP.
Diskussion: Die Messungen zeigen, dass sich die gemessenen skotopischen Pupillenweiten zwischen dem Combined Integrated Pupillograph (CIP) und dem Colvard Pupillometer (COP) nicht signifikant unterscheiden und die Messergebnisse eine hohe Reproduzierbarkeit aufweisen. Somit ist neben dem COP auch das CIP für die Bestimmung der skotopischen Pupillenweite vor hornhautchirurgischen Eingriffen geeignet.

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