Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Stabilität des postoperativen Visus nach rt-PA – SF6-Behandlung der submakulären Hämorrhagie bei altersabhängiger Makuladegeneration

Steller A., Gerke E.,
Klinikum Wuppertal GmbH, Augenklinik (Wuppertal)

Hintergrund: Bei der rt-PA-SF6-Behandlung der submakulären Hämorrhagie bei altersabhängiger Makuladegeneration wird – lagerungsbedingt – eine Verschiebung der Blutung aus der Fovea erreicht. Obwohl die eigentliche Ursache, die chorioidale Neovaskularisation, damit nicht gezielt behandelt wird, fiel auf, daß die Ergebnisse dieser Therapie besser sind als sie zu erwarten wären (Averbukh et al., Ophthalmology 2000, 107:2018-2019). Die vorliegende Arbeit soll mit Langzeitergebnissen zur Klärung dieses Phänomens beitragen.
Methode: Von 45 konsekutiven nach einheitlichen Kriterien behandelten Augen (Dauer der Blutung £1 Woche, Größe 1-5 Papillenflächen, 50 µg rt-PA, 24 Std.später 0,5 ml SF6, 3 Tage Kopftieflagerung) wurden diejenigen mit einer postoperativen Beobachtungszeit von ³ 6 Monaten in die vorliegende Arbeit aufgenommen.
Ergebnisse: 25 Augen von 25 Patienten erfüllten diese Bedingungen. Postoperativ (3-7 Tage) war bei 22 Patienten der Visus gebessert oder gleich, bei 3 Patienten abgefallen. Nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 14,2 Monaten (6-28 Monate) war der Visus gegenüber dem postoperativen Visus bei 9 Augen angestiegen, bei 7 gleichgeblieben und bei 9 verschlechtert. Zweimal wurde wegen eines Rezidivs eine Zweitoperation durchgeführt, einmal eine Fotokoagulation.
Schlussfolgerungen: Die Besserung und Stabilisierung des postoperativen Visus in etwa 2/3 der Fälle über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr läßt vermuten, daß durch die Behandlungsmethode auch die chorioidale Neovaskularisation beeinflußt wird.

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