Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Ergebnisse der wellenfrontgestützten LASIK

Gießler S., Hammer T., Duncker G. I. W.,
Martin-Luther-Universität, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Halle/Saale)

Hintergrund: Die wellenfrontgestützte LASIK erlaubt erstmalig eine „maßgeschneiderte“ Hornhautchirurgie für den Patienten. Es werden neben dem sphäro-zylindrischen Refraktionsfehler auch Abbildungsfehler höherer Ordnung gemessen und in die Korrekturalgorithmen übernommen.
Methode: Wir haben 50 Patienten einer wellenfrontgestützten LASIK (Keracor 217 Z) unterzogen. Das sphärische Äquivalent (SÄ) betrug zwischen -1,3 dpt und -10,5 Dpt. Es wurden die präoperative subjektive mit der vom Aberrometer gemessenen Refraktion verglichen sowie diese wiederum mit den tatsächlich im Laser eingesetzten Refraktionswerten. Postoperativ kontrollierten wir die subjektiven und objektiven Refraktionsergebnisse nach 1 Woche, 1 Monat und 3 Monaten.
Ergebnisse: Im Bereich zwischen -1 bis -6 Dpt konnten wir eine hohe Übereinstimmung zwischen den präoperativen Messungen sowie eine große Genauigkeit der postoperativ erreichten Zielrefraktion ermitteln. Im Bereich zwischen -5 bis -10 Dpt gab es deutliche Über- und Unterkorrekturen.
Schlussfolgerungen: Während man im Bereich geringer bis mittlerer Myopie mit der präoperativ ermittelten subjektiven und aberrometrischen Refraktion sehr genaue Ablationen mit guten postoperative Ergebnisse erzielen kann, ist es im Bereich höherer Myopien nicht so eindeutig. Es kommen sowohl Über- als auch Unterkorrekturen vor und die Stabilisierung des postoperativen Ergebnisses stellt sich später ein als bei einer klassischen LASIK. Es ist wichtig, mit größeren Fallzahlen einen operateurspezifischen Korrekturfaktor in Abhängigkeit von den Op-Bedingungen für die Generierung des Ablationsprofils zu ermitteln.

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