Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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In vivo Anwendungen zur intrastromalen refraktiven Laserchirurgie mit ultrakurzen Pulsen an Kaninchenaugen

1Heisterkamp A., 2Mamom T., 2Drommer W., 3Kermani O., 4Ertmer W., 1Lubatschowski H.,
1Laserzentrum Hannover e.V. (Hannover)
2Institut für Pathologie, Tierärztliche Hochschule Hannover (Hannover)
3Laserforum Köln e. V. (Köln)
4Institut für Quantenoptik, Universität Hannover (Hannover)

Mittels ultrakurzer Laserpulse ist es möglich, im Innern der Hornhaut äußerst präzise zu schneiden. Bedingt durch die extrem geringen Pulsenergien im Bereich einiger Mikrojoule und durch die sehr kurzen Pulsdauern von einigen hundert Femtosekunden sind die begleitenden mechanischen und thermischen Nebeneffekte gegenüber der herkömmlichen Lasertherapie erheblich reduziert. In der refraktiven Laserchirurgie wird daher der fs-Laser bereits teilweise anstelle des mechanischen Keratoms zum Erstellen von kornealen Flaps genutzt. Durch Verwendung eines Minimums an Pulsenergie und entsprechend starker Fokussierung wird darüber hinaus die Präparation intrastromaler Lentikel zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten ermöglicht. In diesem Vortrag wird das Anwendungspotenzial des fs-Lasers in der refraktiven Chirurgie am lebenden Tier vorgestellt. Dazu wurden fokussierte Laserpulse mit 150 fs Pulsdauer und Energien um 1 µJ verwendet, um in lebenden Kaninchen korneale Flaps und insbesondere Lentikel zu erzeugen bzw. anschließend zu entnehmen. Auf verschiedene durchgeführte Schnittgeometrien der erzeugten kornealen Flaps wird gesondert eingegangen. Die über mehrere Monate beobachtete Wundheilung verlief weitestgehend komplikationslos. Die äußerst geringen thermischen und mechanischen Nebenwirkungen des fs-Lasers konnten mittels licht- und elektronen-mikroskopischer Analysen bestätigt werden. Bedingt durch die sehr kurzen Laserpulsdauern traten vermehrt nichtlineare Nebeneffekte in Erscheinung, die gesondert hinsichtlich ihres möglichen Einflusses auf das behandelte Gewebe diskutiert und bewertet werden. Zusammenfassend hat sich der fs-Laser jedoch als vielversprechendes Werkzeug für die refraktive Chirurgie gezeigt.

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