Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Simultanes Vorkommen eines niedrig malignen Leiomyosarkoms mit einem Basalzellkarzinom der Konjunktiva

1Breidenbach K., 1Bialasiewicz A., 2Nirmala V., 2Date A.,
1Dept. of Ophthalmology and School of Ophthalmic Technicians, Sultan Qaboos University Hospital, University of Oman (Muscat)
2Dept. of Pathology, Sultan Qaboos University Hospital, University of Oman (Muscat)

Hintergund: Leiomyome der Konjunktiva sind extrem selten. Sie kommen in der Karunkel, Iris, im Ziliarkörper und der Chorioidea vor.
Kasuistik: Ein 60Jahre alter Patient litt seit 6 Monaten an einem 2.5mm prominenten konjunktivalen nasalen Tumor (7x5mm) OS, der dokumentiert, aber nicht exzidiert worden war.
Ergebnisse: Die Routinefärbung zeigte epitheliale Parakeratosen, Basalzellproliferation und nukleäre Atypien mit einem Verlust an Polarität und einzelnen Mitosen i.S. einer solaren Elastose. Die basalen Zellschichten waren mit einbezogen. Das subepitheliale Kollagen zeigte eine deutliche basophile Degeneration das Stroma eine mukoide Degeneration. An einer Stelle war das Epithelium verdünnt und wies strangförmig abtropfende Basalzellen mit peripherer Palisadenformation der Zellkerne und eingestreuten Hornzysten i.S. eines Basalzellkarzinoms auf. - In der Trichromfärbung fanden sich in einer wenig demarkierten nodulären Läsion Bündel von Spindelzellen mit ovalen Nuklei und typischen zytoplasmatischen Filamenten ohne Nekrosen i.S. eines Leiomyoms. Mässige Kernatypien mit einzelnen Riesenzellen und 4-6/10 Mitosen/hpf konnten festgestellt werden. Die Zellen exprimierten Aktin der glatten Muskulatur, und waren negativ für melanozytäre und epitheliale Marker (S-100, HMB45, Zytokeratine).
Schlussfolgerungen: Leiomyosarkome sind meist wenig maligne Tumore. In der Iris wurden 4/21 Leiomyome als maligne beschrieben (Ashton et al, 1966). Der vorliegende Leiomyosarkom-Anteil zeigte nur wenige hyperchromatische Zellen und wenig vermehrte Mitosen, aber verminderte Abgrenzbarkeit. Die Tumorzellen waren nicht innerhalb der Gefässlumina zu finden. Konjunktivale Tumoren sollten histologisch abgeklärt, eine genaue Diagnose erstellt und eine entsprechende Therapie mit Verlaufskontrollen eingeleitet werden.

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