
Aktuelle Tagungsinformationen
News and Updates
Anmeldung zur Tagung
Registration
Hotelbuchung
Hotel Registration
Grußwort
Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
Societies involved
Eröffnung des Kongresses
Opening Ceremony
Preise
Awards
Wissenschaftliches Programm
Scientific program
Posterpräsentationen
Poster Presentation
Kurse
Courses
Begleitende Veranstaltungen
Collateral Events
Rahmenprogramm
Social program
Jubiläumsparty
Jubilee Party
DOG Information
DOG Information
Allgemeine Informationen
General Information
Autorenindex
Index of Authors
Ausstellerliste
Exhibitors
Sponsoren
Sponsors
Teilnahmegebühren
Registration fees
Impressum
DOG Homepage
|
Histologische Analyse von trabekulärem Peeling ab interno und ihre Auswirkung auf die Integrität des Schlemm´schen Kanals
1Roters S., 1Gavrilova B., 2Welsandt G., 2Radetzky S., 1Konen W., 1Universität zu Köln, Zentrum für Augenheilkunde (Köln) 2Universität zu Köln, Zentrum für Augenheilkunde, Abteilung für Netzhaut- und Glaskörperchirurgie (Köln)
Hintergrund: Bei der Präparation von Spenderbulbi wurde folgende Beobachtung gemacht: nach Trepanation der Korneoskleralscheibe und Ablösen des Iris-Linsen-Diaphragmas konnte Trabekelmaschenwerk (TMW) ab interno abgezogen werden, ähnlich dem trabecular stripping bei der tiefen Sklerektomie ab externo. Handelt es sich dabei um eine Entfernung des Schlemm´schen Kanalbodens oder wurde juxtacanaliculäres Gewebe gepeelt und das Endothel unversehrt gelassen? Methode: Bei Korneoskleralscheiben (16mm) von 20 Spenderbulbi mit einer postmortem Zeit <6 h wurde mit einer feinen chirurgischen Pinzette Gewebe des TMW über min. 2 Uhrzeiten in einem Stück abgezogen und die Stelle markiert. Die Stanze des Hornhauttransplantates erfolgte max. 35 h später. Der verbleibende Hornhaut-Sklera-Ring wurde mit Formalin fixiert und histologisch aufgearbeitet. Bei 10 Kontrollpräparaten wurde das TMW inzidiert, der Schlemm´sche Kanal sondiert und anschließend gepeelt. Ergebnisse: Bei 13 von 20 Präparatserien (65%) wurde der Schlemm´sche Kanal nicht eröffnet und es befanden sich durchschnittlich 2-3 Zelllagen des juxtacanaliculären Gewebes am Endothel (Spanne 1-6). Bei weiteren 3 (15%) war die Struktur des Endothels unterbrochen, es bestand aber keine freie Verbindung zur Vorderkammer. Zwei Präparatserien (10%) zeigten eine Eröffnung des Schlemm´schen Kanals, das interne Endothel war jedoch noch anhaftend. Nur bei zweien (10%) und bei allen 10 Kontrollpräparaten war der Boden vollständig entfernt. Schlussfolgerungen: Beim stumpfen Peeling des TMW ab interno wurde in 80 % der Schlemm´sche Kanal nicht eröffnet. Bei weiteren 10% kam es zu einer Eröffnung, jedoch nicht zur vollständigen Entfernung des Kanalbodens (möglicherweise auch Artefakt der histologischen Aufarbeitung). Wenn die Präparation bei einer tiefen Sklerektomie oberhalb des Schlemm´ schen Kanals mit separater Abtragung von juxtacanaliculärem Gewebe des externen TMW der Präparation ab interno ähnlich ist, ist die scharfe Eröffnung und Sondierung für eine vollständige Entdachung wichtig.
Zurück/Back
|