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In vivo konfokale mikroskopische Untersuchungen an Hornhäuten von diabetischen Patienten
Imre L., Papp A., Nagymihály A., Medical University Semmelweis, 1st Department of Ophthalmology (Budapest)
Hintergrund: Ziel unserer Studie war es, die in vivo Hornhautmorphologie der Diabetikern mittels konfokaler Mikroskopie zu untersuchen, und die mit einer gesunden Kontrollgruppe zu vergleichen. Methode: 30 Augen von 15, vor Laserbehandlung stehenden Diabetikern (11/15 Typ II, 4/15 Typ I) wurden untersucht. Das mittlere Alter der Patien-ten betrug 67±8,2 Jahre, das der Kontrollgruppe 71±7,6. Zur Untersuchungen wurde ein Tomey ConfoScan (Slit-scanning Typ) Mikroskope benutzt. Die Epithelschichten, die subepitheliale Nerven, die Keratozyten des vorderen und hinteren Stromas und die Endothelzellschicht wurden ermittelt. Ergebnisse: In keiner Schicht des Epithels fanden sich signifikante Unter-schiede in Form und Zahl der Zelltypen zwischen der Gruppen.In der diabetischen Gruppe konnten in 4 Fällen (13,3%) abnorme subepitheliale Nerven beobachtet werden, keine aber in der Kontrollgruppe. Es gab auch keine signifikante Differenzen in der Zahl der Keratozyten entweder im vorderen oder im hinteren Stroma. Die Endothelzelldichte war in der diabetischen Gruppe 2615±352 Zell/mm2, in der Kontrollgruppe 2750±412 (P>0,05). Erhöhtes Polimegethismus konnte nur in der diabetischen Gruppe beobachtet werden (CvDiab 0,46, CVKontr 0,35, P<0,05). Schlussfolgerungen: In der diabetischen Patienten fanden wir pathologische Veränderungen nur im Ablauf der Nerven und in der Endothelschicht. Die Verbindung zwischen der Aberrationen des Nervenablaufes und dem eventuellen Vorhandensein der Polyneuropathie ist weiter zu analysieren.
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