Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Prof. Karl Wilhelm von Zehender (1819-1916) - 1. Lehrstuhlinhaber für Augenheilkunde und Mitbegründer der Augenklinik der Universität Rostock

Stave J., Guthoff R.,
Universität Rostock, Augenklinik (Rostock)

Am 16. Mai 1892 wurde die Großherzogliche Universitäts-Augenklinik in Rostock feierlich eingeweiht. Der Plan zu derselben wurde nach langjährigen Studien in Europa und Bemühungen zum Bau dieser Klinik von Prof. Karl Wilhelm Zehender im Winter 1888/89 von der „Großherzoglich-Mecklenburgisch -Schwerinischen Medicinalcommission“ und Landbaudirektor Schlosser entworfen. Prof. v. Zehender entstammt einer sehr alten Schweizer Familie und wurde am 21. Mai 1819 in Bremen geboren. Er studierte Medizin in Göttingen, Jena, Prag, Paris und Wien. In dieser Zeit entstand eine lebenslange Freundschaft zu Albrecht v. Graefe (1828-1870). 1856 übernahm er die fachärztliche Betreuung des Erbherzogs Gorg v. Mecklenburg-Strelitz und brachte das „Correspondenzblatt für Ärzte im Großherzoglichen Mecklenburg-Strelitz“ heraus. Ein Kongreß 1857 in Heidelberg unter seiner Teilnahme führte letztlich zur Gründung der „Heidelberger Ophthalmologischen Gesellschaft“, aus der 1920 die „Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft“ hervorging. 1863 erschien die 1. Ausgabe der „Klinischen Monatsblätter für Augenheilkunde“ als Periodika, deren Deckblatt seinen Namen als Begründer der Zeitschrift führte. Nach dem Tod des Erbherzogs Georg und einer Professur in seiner Heimatstadt Bern nahm er 1866 einen Ruf an die Universität Rostock als Honorarprofessor an, ab 1869 als ordentlicher Professor der Klinik mit Lehrstul. Nach gescheiterten Bemühungen um den Bau einer eigenen Klinik legte er noch 1889 demonstrativ und endgültig sein Lehramt nieder, ging nach München und widmete sich der Redaktion der „Klinischen Monatsblätter für Augenheilkunde“. 1907 zog er über Eutin nach Warnemünde. Dort wurde er mit 98 Jahren der Nestor der Welt-Augenärzte und starb am 19.12.1916, wo sich auch seine Grabstätte ohne Stein im heutigen Landschaftspark „Stephan Jantzen“ befindet. Bemühungen des Autors und der Klinik seit 1998 zur Schaffung eines würdigen Hinweises auf diesen Ausnahme-Ophthalmologen im Ostseebad Warnemünde blieben auch aus finanziellen Gründen bisher leider ohne Erfolg.

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