Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Multifokale Elektroretinographie: Vergleich der Reproduzierbarkeit von Monitor- und LED-Stimulation

Mazinani B. A. E., Amjadi A., Weinberger A. W. A., Schrage N. F.,
RWTH Aachen, Universitätsaugenklinik (Aachen)

Hintergrund: Die LED-Stimulation mit zyklischer Summation bei der MF- Elektroretinographie liefert vergleichbare topographische Funktionsanalysen wie die Monitorstimulation bei deutlich kürzeren Untersuchungszeiten. Fragestellung dieser Arbeit ist, ob die neue Untersuchungsmethode ebenfalls eine vergleichbare intraindividuelle Reproduzierbarkeit aufweist.
Methode: Sieben gesunde Probanden wurden an zwei mindestens 3 Wochen auseinanderliegenden Terminen jeweils durch Monitor- und LED-Stimulation mit einer Auflösung von 61 Feldern untersucht (RETIscan, Roland Consult, Wiesbaden). Bei der LED-Stimulation mit zyklischer Summation flickern alle Felder gleichzeitig mit jeweils leicht unterschiedlichen Frequenzen um 30 Hz. Nach der Untersuchung können die Kurvenparameter der einzelnen Felder nach den Prinzipien der Fourieranalyse berechnet werden. Eine Untersuchung dauert etwa 32 sec. Eine Untersuchung mit durch M-Sequenz gesteuerte Monitorstimulation dauert bei gleicher Auflösung etwa 4 min.
Ergebnisse: Die Reproduzierbarkeit bei Wiederholungsmessungen wurde anhand von Variationskoeffizienten berechnet. Dabei kam es bei beiden Methoden zu Koeffizienten von unter 10% bei der Latenz der b-Welle bzw. unter 20% bei der Amplitude der b-Welle bei einer leicht höheren intraindividuellen Stabilität der Latenzen der LED-Stimulation, während die Monitorstimulation leicht niedrigere Koeffizienten der Amplituden aufwies.
Schlussfolgerungen: Die erheblich kürzeren Untersuchungszeiten der zyklischen Summation führen zu einer deutlichen Erleichterung für Patient und Untersucher. Diese Studie hat gezeigt, daß diese kürzere Untersuchungszeit nicht mit einer Einbuße der intraindividuellen Untersuchungsstabilität verbunden ist.

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