Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Verlaufsbeobachtung eines Patienten mit Scleromalacia perforans bei idiopathischer interstitieller Pneumonie Typ Liebow

Koop G., Schmidt W.,
Justus-Liebig-Universität Gießen, Zentrum für Augenheilkunde (Gießen)

Einleitung: Die nekrotisierende anteriore Skleritis (Scleromalacia perforans) ist eine in der Praxis selten auftretende Erkrankung, die jedoch häufig einen visusbedrohenden Verlauf nimmt und in ca. 50% der Fälle mit einer systemischen Erkrankung assoziiert ist, an der 30-45% der Betroffenen innerhalb von 5 Jahren versterben.
Patienten und Methode: Ein heute 70jähriger Patient mit nekrotisierender anteriorer Skleritis bei assoziierter idiopathischer interstitieller Pneumonie vom Typ Liebow wurde über einen Zeitraum von 12 Jahren kontrolliert, fotodokumentiert und sowohl konservativ wie auch chirurgisch behandelt.
Verlauf: Der Patient stellte sich erstmals 1990 in unserer Poliklinik vor. Nach Diagnose der nekrotisierenden Skleritis wurde die immunsuppressive Therapie in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Rheumatologie begonnen. Trotz dieser konservativen Therapie, die während des Beobachtungszeitraumes mehrfach geändert werden mußte, wurden insgesamt vier Operationen zur Bindehaut- und Skleradefektdeckung mit homologer Sklera und Amnionmembran, sowie eine Katarakt-Operation nötig. Bis zur letzten Kontrolle im März 2002 war es immerhin möglich, das betroffene Auge mit einem Visus von 0,2 zu erhalten.
Diskussion: Bei diesem seltenen Krankheitsbild war es durch interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Therapie möglich, dem Patienten sowohl eine passable Lebensqualität wie auch das Sehvermögen des betroffenen Auges zu erhalten.

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