Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Nachstarentwicklung der PMMA-IOL 751A® 2-5 Jahre postoperativ

1Kojetinsky C., 2Porstmann A. U., 3Anders N., 2Nimsgern C., 2Müller V., 2Hartmann C., 2Tetz M.,
1Ludwig-Maximilians-Universität München, Augenklinik (München)
2Humboldt-Universität zu Berlin, Charité Campus Virchow-Klinikum, Augenklinik (Berlin)
3Augenklinik am Gendarmenmarkt (Berlin)

Hintergrund: Die Entstehung eines Nachstars wird entscheidend vom Material und Design der implantierten Intraokularlinse (IOL) beeinflußt. Mehrere Studien legten eine besonders starke Nachstarentwicklung durch PMMA-IOL nahe. Mittels einer klinischen Studie sollten die Nachstar-Raten der PMMA-IOL 751A® (Pharmacia) bestimmt werden.
Methoden: 36 Augen von 26 Patienten (mittleres Alter zum Untersuchungszeitpunkt: 73,5 [60-87]) Jahre wurden 2-5 Jahre nach Implantation der PMMA-IOL 751A® untersucht. Alle Patienten waren mittels standardisierter Katarakt-Operation (Phakoemulsifikation) durch den selben Operateur operiert worden. Die postoperative Therapie erfolgte nach Standardprotokoll. Pat. mit okulären Erkrankungen bzw. den Nachstar beeinflussenden Systemerkrankungen bzw. systemischer Medikation wurden nicht eingeschlossen. Der Visus und die Anzahl der YAG-Kapsulotomien wurde bestimmt; der Nachstar mit dem EPCO®-Bildanalyseprogramm quantifiziert.
Ergebnisse: Nach 3 Jahren betrug die YAG-Kapsulotomie-Rate 0% und nach 4 Jahren 23,1%. Der EPCO-Score lag im Median bei 1,093 (0,347-3,0) und der Median des Visus bei 0,80 (0,4-1,0) nach 4 Jahren.
Schlussfolgerungen: Die in unserer Studie erhobene YAG-Kapsulotomie-Rate für die PMMA-IOL 751A® von 0% nach 3 Jahren liegt deutlich unter den in der Literatur genannten Werten für PMMA-IOL (ca. 22-38%). Wir können daher vorausgegangene Studien nicht bestätigen, die für eine erhöhte Nachstarrate durch PMMA-IOL sprachen. Zur vergleichenden Evaluation der EPCO-Werte werden weitere Untersuchungen erforderlich sein.

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