Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Form und Ausmaß des diabetischen Makulaödems in der optischen Kohärenztomographie

Schaudig U., Engelmann K., Mertens S., Richard G.,
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Hamburg)

Hintergrund: Die Interpretation durch optische Kohärenztomographie (OCT) gewonnener zweidimensionaler Schnittbilder der Makula könnte die Therapieentscheidung bei diabetischer Retinopathie beeinflussen, wenn sich nachweisen ließe, daß definierte Formen oder das Ausmaß des Makulaödems mit dem posttherapeutischen Ergebnis eindeutig korreliert sind.
Methode: Bei 48 konsekutiven Patienten mit klinisch signifikantem Makulaödem nach ETDRS-Kriterien wurde OCT (Zeiss-Humphrey) mit topographischer Netzhautdickenmessung und struktureller Analyse der Form des Makulaödems anhand von sechs 5-mm langen linearen Scans durch das Zentrum der Fixation durchgeführt. Die Entscheidung für die weitere Therapie wurde unabhängig vom OCT-befund getroffen.
Ergebnisse: Häufigstes Zeichen des Makulaödems im OCT war eine diffuse Schwellung mit Reduktion der intraretinalen Reflektivität. Erkennbare cystoide Räume fanden sich in 50% der Fälle, eine seröse Netzhautablösung in weniger als 20%. In 23 Fällen wurde eine Vitrektomie durchgeführt, die in allen Fällen zu einer Veränderung der intraretinalen Struktur (Abnahme der diffusen Schwellung, Auflösung cystoider Zonen, Verringerung der Netzhautdicke) führte. Geringere präoperative Netzhautdicke war mit besserem postoperativen Visus verbunden; die verschiedenen strukturellen Formen des Makulödems hatten keinen Einfluß auf das posttherapeutische Ergebnis.
Schlussfolgerungen: Die optische Kohärenztomographie ist ein sinnvolles Instrument zur Dokumentation der Veränderung der Netzhautdicke im Verlauf der diabetischen Retinopathie. Für diesen Parameter ist eine Korrelation mit dem Visus und dem Behandlungserfolg nachgewiesen. Verschiedene Formen des Makulaödems können zwar beschrieben werden, deren Nachweis bleibt aber bislang ohne Einfluß für die Therapieentscheidung.

Zurück/Back