Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Makulaforamen-Operation bei ausgeprägter RPE-Pathologie im Rahmen autosomal dominanter Musterdystrophie bzw. konfluenten weichen Drusen bei AMD

Staudt S., Miller D., Holz F. G.,
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universitäts-Augenklinik (Heidelberg)

Hintergrund: Mittels Netzhaut-Glaskörperchirurgie werden heute hohe Verschlußraten und günstige funktionelle Verläufe bei idiopathischen Makulaforamina (MF) erzielt. Unklar ist die Bedeutung retinaler Komorbiditäten und so auch die prognostische Relevanz gleichzeitig bestehender pathologischer Veränderungen des retinalen Pigmentepithels (RPE). Wir berichten über MF-Operationen bei autosomal dominanter Musterdystrophie und weichen, konfluenten Drusen im Rahmen der AMD.
Methoden: Die MF-Operation erfolgte mittels pars-plana-Vitrektomie, ILM-Peeling, Applikation von autologem Thrombozytenkonzentrat sowie Luft/C2F6-Tamponade mit postoperativer Kopftieflagerung. Prä- und postoperative Untersuchungen umfaßten auch digitale cSLO-Autofluroeszenzaufnahmen (Heidelberg Retina Angiograph, HRA, Heidelberg Engineering).
Ergebnisse: Sowohl bei einer 71-jährigen Patientin mit Musterdystrophie als auch bei dem 79-jährigen Patienten mit weichen, konfluenten Drusen kam es postoperativ zum Lochverschluß. Die Visusbesserung betrug 2, bzw. 4 Zeilen. Ein Teil der fovealen und perifovealen weichen Drusen verschwand während des einjährigen postoperativen Beobachtungszeitraums, während der Aspekt der Makuladystrophie unverändert blieb.
Schlußfolgerungen: Auch bei fortgeschrittener RPE-Pathologie ist sowohl ein Lochverschluß als auch eine funktionelle Besserung durch Operation eines gleichzeitig bestehenden MF‘s zu erreichen. Auch wenn die Mechanismen des Lochverschlusses weitgehend unbekannt sind, deuten die Befunde darauf hin, daß hierzu kein normales, völlig intaktes RPE erforderlich ist. Die Ursache der postoperativen Drusenregression ist unklar und weist möglicherweise auf eine unspezifische Phagozytoseinduktion durch den Eingriff hin.


Zurück/Back